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12.09.16, 00:10 Uhr

Alarm
Funkmeldeempfänger/Sirene

Feuer im/am Gebäude
Am Wiesengrund, Neuenkirchen
(zuständig: Ortsfeuerwehr Neuenkirchen)


Im Einsatz:

OrtsFw Neuenkirchen:

    TLF 16/24-Tr
    StLF 10
    ELW
    MTF

OrtsFw Sankt Annen:

    TSF-W
    ELW

OrtsFw Melle-Mitte:

    DLK 23-12
    TLF 16/25

DRK Rettungswache Bad Laer:

    RTW

DRK Kreisverband Melle:

    SEG 5

Polizei Melle


In der Nacht zu Montag ist es um kurz nach Mitternacht zu einem Brand in der Dachgeschosswohnung eines Hauses an der Straße „Am Wiesengrund“ in Neuenkirchen gekommen. Das Haus ist vorübergehend unbewohnbar, fünf Personen wurden nach dem Brand durch den Rettungsdienst versorgt.

Nachdem ein Bewohner der Dachgeschosswohnung durch einen piependen Rauchmelder und lautes Knacken auf den Brand aufmerksam wurde, führte er zunächst einen eigenen Löschversuch durch. Trotz der Unterstützung durch einen weiteren Hausbewohner hatte das jedoch keinen Erfolg. Die beiden Männer setzten den Notruf ab und verließen mit weiteren Bewohnern das Gebäude.

Gegen 0:10 Uhr alarmierte die Regionalleitstelle Osnabrück die Ortsfeuerwehren Neuenkirchen und Sankt Annen als Alarmeinheit per Sirenen- und Funkmeldeempfängeralarm sowie die Drehleitereinheit Melle-Mitte mit der Meldung „Es brennt in einem Wohnhaus im Dachgeschoss in einem Zimmer“. Außerdem wurde ein Rettungswagen der DRK Rettungswache Bad Laer zur Einsatzstelle beordert.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte etwa fünf Minuten nach der Alarmierung schlugen bereits Flammen aus der Dachgeschosswohnung. Da zunächst nicht ausgeschlossen war, dass sich noch Personen in dem Wohnhaus befinden, gingen mehrere Atemschutztrupps in das Gebäude vor und durchsuchten die Räume – insbesondere die betroffene Dachgeschosswohnung. Außerdem setzte die Feuerwehr zur Brandbekämpfung umgehend ein Strahlrohr im Innenangriff und zwei Strahlrohe von außen ein. Der Außenangriff wurde schließlich mit einem Strahlrohr aus dem Korb der Drehleiter fortgeführt, um gezielter ablöschen zu können.

Nachdem die Einsatzkräfte das Feuer unter Kontrolle gebracht hatten, wurden letzte Glutnester im Dachbereich und in der Dämmung gesucht und abgelöscht. Neben zwei Wärmebildkameras kam hierfür ebenfalls die Drehleiter zum Einsatz. Die Einsatzkräfte setzten zudem einen Hochleistungslüfter ein, um den Brandrauch aus dem Wohnhaus zu drücken. Insgesamt kamen sieben Atemschutztrupps zum Einsatz.

Zwei Bewohner und drei Feuerwehrmitglieder wurden nach dem Brand durch den Rettungsdienst versorgt. Die beiden Bewohner waren bei ihren Löschversuchen dem giftigen Brandrauch ausgesetzt und wurden deshalb in ein Krankenhaus gebracht. Auch drei Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden sicherheitshalber untersucht, ohne dass ein stationärer Krankenhausaufenthalt erforderlich wurde. Zur Versorgung der fünf Personen war die Schnelleinsatzgruppe des DRK Kreisverbandes Melle mit drei Rettungswagen, einem Krankentransportwagen und einem Einsatzleitwagen im Einsatz.

Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf das gesamte Gebäude verhindert werden. Laut Schätzung der Polizei entstand dennoch ein Sachschaden in Höhe von rund 200.000 Euro; das Haus ist zunächst nicht mehr bewohnbar.

Die Freiwillige Feuerwehr Melle war mit den Ortsfeuerwehren Neuenkirchen und Sankt Annen sowie der Drehleitereinheit aus Melle-Mitte und insgesamt etwa 60 Einsatzkräften vor Ort. Einsatzleiter war der Neuenkirchener Ortsbrandmeister Dieter Bekkötter.


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