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Feuerwehr Melle twittert Einsatzberichte

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26.09.18, 20:29 Uhr
Auslösung Heimrauchmelder
Küingdorfer Straße, Wellingholzhausen
(zuständig: Ortsfeuerwehr Wellingholzhausen)
Alarm
Funkmeldeempfänger

Im Einsatz:

OrtsFw Wellingholzhausen:

    TLF 16/24-Tr
    LF 10
    ELW
    Mef-G

DRK Rettungswache Melle:

    RTW

Polizei Melle

In einem Objekt an der Küingdorfer Straße in Wellingholzhausen hat am Mittwochabend ein Heimrauchmelder in einer Wohnung ausgelöst. Ein aufmerksamer Bewohner der Einrichtung setzte daraufhin den Notruf ab. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr hatten alle Bewohner das Gebäude bereits verlassen.

Die zurzeit nicht bewohnte und verschlossene Wohnung, aus der die Geräusche des Rauchmelders zu hören waren, wurde durch den ebenfalls verständigten Hausmeister geöffnet. Die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Wellingholzhausen kontrollierten die Wohnung und konnten ein Schadenereignis schnell ausschließen. Weitere Maßnahmen der Feuerwehr waren daher nicht erforderlich.



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26.08.18, 17:12 Uhr
Feuer im/am Gebäude
Buersche Straße, Melle-Mitte
(zuständig: Ortsfeuerwehr Melle-Mitte)
Alarm
Funkmeldeempfänger

Im Einsatz:

OrtsFw Melle-Mitte:

    TLF 16/25
    DLK 23-12
    LF 16/12
    ELW
    RW 2

DRK Rettungswache Melle:

    RTW

Polizei Melle

In einem Mehrfamilienhaus an der Buerschen Straße in Melle-Mitte ist am frühen Sonntagabend Essen auf dem Herd angekohlt, während kein Bewohner zuhause war. Zeugen wurden auf die Rauchentwicklung sowie auf den Alarm der Rauchmelder aufmerksam und setzten den Notruf ab.

Die Regionalleitstelle Osnabrück löste daraufhin Alarm für die Ortsfeuerwehr Melle-Mitte mit dem Stichwort „Feuer am/im Gebäude“ aus. Bei ihrem Eintreffen wurden die Einsatzkräfte direkt auf die Rauchentwicklung aus den rückwärtigen Fenstern aufmerksam.

Während sich ein Atemschutztrupp gewaltsam Zutritt zur Wohnung verschaffte, stellten weitere Einsatzkräfte eine Schiebleiter an den Balkon hinter dem Haus an. Der Atemschutztrupp brachte die Lage schließlich unter Kontrolle, indem er den Topf mit dem verkohlten Essen ins Freie brachte. Anschließend lüftete die Feuerwehr die Wohnung.



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21.08.18, 15:49 Uhr
Nachlöscharbeiten/Kontrolle
Mozartstraße, Oldendorf/Westerhausen
(zuständig: Ortsfeuerwehr Oldendorf)
Alarm
Funkmeldeempfänger

Im Einsatz:

OrtsFw Oldendorf

Ein vergessener Kochtopf auf einem Herd hat am Dienstagnachmittag eine Wohnung in Melle-Westerhausen leicht verraucht. Die Eigentümerin konnte den Herd noch rechtzeitig ausschalten und den Topf nach draußen bringen. Daraufhin kontaktierte sie die Regionalleitstelle Osnabrück, die sicherheitshalber die Ortsfeuerwehr Oldendorf zu Kontrollmaßnahmen alarmierte.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr kontrollierten die betroffene Küche und belüfteten die Wohnung mit einem Hochleistungslüfter. Ortsbrandmeister Stefan Dierker stellte vor Ort fest, dass keine Rauchmelder in der Wohnung installiert waren: „Die Bewohner hatten Glück im Unglück – es waren zwar einmal Rauchwarnmelder verbaut, diese wurden jedoch aufgrund vieler Fehlauslösungen demontiert.“

Die Freiwillige Feuerwehr Melle weist in diesem Zusammenhang erneut auf die geltende Rauchmelderpflicht in Niedersachsen hin. Tipps zur richtigen Wartung von Rauchmeldern finden Sie unter anderem hier.



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10.07.18, 13:27 Uhr
Auslösung Heimrauchmelder
Küingdorfer Straße, Wellingholzhausen
(zuständig: Ortsfeuerwehr Wellingholzhausen)
Alarm
Funkmeldeempfänger

Im Einsatz:

OrtsFw Wellingholzhausen:

    TLF 16/24-Tr
    LF 10
    ELW

OrtsFw Gesmold:

    TLF 16/24-Tr

Polizei Melle

In einem Wohnhaus an der Küingdorfer Straße in Wellingholzhausen löste am Dienstagmittag ein Heimrauchmelder aus. Die Einsatzkräfte kontrollierten den entsprechenden Bereich, weitere Maßnahmen der Feuerwehr waren nicht erforderlich.



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29.06.18, 23:05 Uhr
Auslösung Heimrauchmelder
Mühlenstraße, Melle-Mitte
(zuständig: Ortsfeuerwehr Melle-Mitte)
Alarm
Funkmeldeempfänger

Im Einsatz:

OrtsFw Melle-Mitte

Es liegen noch keine weiteren Informationen der Ortsfeuerwehr vor.



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29.06.18, 19:59 Uhr
Auslösung Heimrauchmelder
Beethovenstraße, Melle-Mitte
(zuständig: Ortsfeuerwehr Melle-Mitte)
Alarm
Funkmeldeempfänger

Im Einsatz:

OrtsFw Melle-Mitte

Es liegen noch keine weiteren Informationen der Ortsfeuerwehr vor.



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10.06.18, 05:45 Uhr
Auslösung Heimrauchmelder
Von-Bar-Straße, Melle-Mitte
(zuständig: Ortsfeuerwehr Melle-Mitte)
Alarm
Funkmeldeempfänger

Im Einsatz:

OrtsFw Melle-Mitte

Es liegen noch keine weiteren Informationen der Ortsfeuerwehr vor.



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23.12.17, 08:55 Uhr
Auslösung Heimrauchmelder
An der Thomasburg, Altenmelle
(zuständig: Ortsfeuerwehr Altenmelle)
Alarm
Funkmeldeempfänger

Im Einsatz:

OrtsFw Altenmelle:

    TLF 16/24-Tr
    TSF

Fehlalarm, ausgelöst durch den Alarmton eines Radioweckers.



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08.12.17, 11:26 Uhr
Auslösung Heimrauchmelder
Carl Bösch Straße, Melle-Mitte
(zuständig: Ortsfeuerwehr Melle-Mitte)
Alarm
Funkmeldeempfänger

Im Einsatz:

OrtsFw Melle-Mitte

OrtsFw Altenmelle

OrtsFw Bakum

Es liegen noch keine weiteren Informationen der Ortsfeuerwehr vor.



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31.10.17, 13:28 Uhr
Feuer im/am Gebäude
Grebenstraße, Neuenkirchen
(zuständig: Ortsfeuerwehr Neuenkirchen)
Alarm
Funkmeldeempfänger/Sirene

Im Einsatz:

OrtsFw Neuenkirchen:

    TLF 16/24-Tr
    StLF 10
    ELW
    MTF

OrtsFw Sankt Annen:

    TSF-W
    ELW

OrtsFw Melle-Mitte:

    DLK 23-12
    TLF 16/25

OrtsFw Riemsloh:

    TLF 16/24-Tr
    StLF 10
    ELW

DRK Rettungswache Melle:

    RTW

Polizei Melle

Am Dienstagmittag ist in Melle-Neuenkirchen im Keller eines Mehrfamilienhauses ein Wäschetrockner in Brand geraten. Eine Person ist bei Löschversuchen mit Brandrauch in Kontakt gekommen und wurde einem Krankenhaus zugeführt. Das Wohngebäude musste zwischenzeitlich durch die Feuerwehr evakuiert werden.

Anwohner wurden – auch durch installierte Rauchmelder – auf den Brand im Keller aufmerksam und setzten den Notruf ab. Der Disponent der Regionalleistelle Osnabrück alarmierte die Ortsfeuerwehren Neuenkirchen und Sankt Annen, die Drehleitereinheit Melle-Mitte sowie zusätzlich die Ortsfeuerwehr Riemsloh. Zur Absicherung der Feuerwehr wurde die Besatzung eines Rettungswagens der DRK Rettungswache Melle zur Einsatzstelle geschickt.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte etwa vier Minuten nach dem Sirenenalarm war eine deutliche Rauchentwicklung aus dem Keller zu beobachten. Da sich zu dieser Zeit noch einige der zwölf gemeldeten Personen in dem Mehrfamilienhaus aufhielten, wurde das Gebäude durch die Feuerwehr komplett evakuiert. Ein Bewohner wurde durch den Rettungsdienst versorgt und anschließend einem Krankenhaus zugeführt.

Ein Atemschutztrupp ging mit einem Strahlrohr zur Brandbekämpfung in den Keller vor, weitere Atemschutztrupps gingen vor dem Gebäude in Bereitstellung. Im Treppenhaus setzten die Einsatzkräfte zudem einen Rauchvorhang ein, um die Ausbreitung des Brandrauches und weiteren Schaden dadurch möglichst zu verhindern. Die Wasserversorgung konnte über einen nahegelegenen Hydranten sichergestellt werden.

Dem Atemschutztrupp gelang es mit minimalem Wassereinsatz, den brennenden Wäschetrockner abzulöschen und das Gerät anschließend aus dem Keller ins Freie zu befördern. Mit einem Hochleistungslüfter wurde der Brandrauch aus dem Gebäude gedrückt, mit einer Wärmebildkamera kontrollierten die Einsatzkräfte sowohl den Wäschetrockner als auch den betroffenen Kellerraum.

Im Einsatz waren etwa 60 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Melle unter der Leitung von Gruppenführer Mario Seppel. Da zwischenzeitlich ein Bereitstellungsraum im Bereich der Ampelkreuzung und der Alten Bielefelder Straße eingerichtet werden musste, kam es kurzzeitig zu Verkehrsbehinderungen. Ein Großteil der alarmierten Kräfte konnte die Einsatzstelle jedoch recht zügig wieder verlassen.


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17.10.17, 09:09 Uhr
Verdächtige Rauchentwicklung
Von-Bar-Straße, Melle-Mitte
(zuständig: Ortsfeuerwehr Melle-Mitte)
Alarm
Funkmeldeempfänger

Im Einsatz:

OrtsFw Melle-Mitte:

    TLF 16/25
    DLK 23-12
    LF 16/12

OrtsFw Altenmelle:

    TLF 16/24-Tr
    TSF

OrtsFw Bakum:

    LF 8
    ELW

DRK Rettungswache Melle:

    RTW

Polizei Melle

In einem Mehrfamilienhaus an der Von-Bar-Straße in Melle-Mitte ist am Dienstagmorgen der Inhalt einer Pfanne angekohlt. Weil Rauchmelder auf den drohenden Brand aufmerksam machten, blieb die Wohnung von einem größeren Schaden verschont. Drei Meller Ortsfeuerwehren waren im Einsatz.

Aufmerksame Bürger wurden auf den Alarmton mehrerer Heimrauchmelder aufmerksam und riefen die Feuerwehr. Die Regionalleitstelle alarmierte die Ortsfeuerwehr Melle-Mitte und zur Unterstützung die Ortsfeuerwehren Altenmelle und Bakum. Weil niemand in der betroffenen Wohnung zuhause war und kein Schlüssel vorhanden war, musste sich die Feuerwehr gewaltsam Zutritt zu der Wohnung verschaffen.

In der Küche stand eine Pfanne mit verkohltem Inhalt auf der eingeschalteten Herdplatte. Die Einsatzkräfte trugen die Pfanne ins Freie und löschten sie mit etwas Wasser ab. Um die leichte Verrauchung aus der Wohnung zu lüften, reichte es aus, alle Fenster zu öffnen.


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11.10.17, 21:34 Uhr
Feuer im/am Gebäude
Haferstraße, Melle-Mitte
(zuständig: Ortsfeuerwehr Melle-Mitte)
Alarm
Funkmeldeempfänger

Im Einsatz:

OrtsFw Melle-Mitte:

    ELW
    TLF 16/25
    LF 16/12
    DLK 23-12
    RW 2
    GW-N
    MTF

OrtsFw Altenmelle:

    TLF 16/24-Tr
    TSF
    MLW
    MTF

OrtsFw Bakum:

    LF 8
    ELW

DRK Rettungswache Melle:

    RTW

DRK Kreisverband Melle

Polizei Melle

Am Mittwochabend ist in einer Sporthalle an der Haferstraße in Melle-Mitte ein Brand in einem Elektroschaltschrank ausgebrochen. Dadurch ist es in der kompletten Halle zu einer Ausbreitung von Brandrauch gekommen.

Nachdem ein Zeuge auf den Alarmton von Rauchmeldern und eine Rauchentwicklung im Eingangsbereich aufmerksam geworden war, alarmierte die Regionalleitstelle die Ortsfeuerwehr Melle-Mitte mit dem Stichwort „Feuer Gebäude“. Die ersten Einsatzkräfte stellten eine erhebliche Verrauchung fest. Deshalb wurde sofort die Alarmstufe erhöht, um weitere Atemschutzgeräteträger, Wärmebildkameras und Hochleistungslüfter der Ortsfeuerwehren Altenmelle sowie Bakum einzusetzen.

Bei der Suche nach dem genauen Brandort waren mehrere Trupps unter Atemschutzgeräten im Einsatz. Sie lokalisierten das Feuer in einem Elektroschaltschrank im Technikraum nahe des Eingangsbereichs. Ein Angriffstrupp brachte den Brand mit einem Kohlendioxid- sowie einem Pulverlöscher unter Kontrolle. Nachdem ein fachkundiger Atemschutzgeräteträger die Elektroanlage von der Stromversorgung getrennt hatte, führte die Feuerwehr weitere Nachlöscharbeiten mit einem Strahlrohr durch.

Sicherheitshalber wurden weitere Bereiche, insbesondere eine abgehängte Zwischendecke, mit Wärmebildkameras auf Glutnester kontrolliert. Der Brand hatte sich jedoch nicht weiter ausgebreitet. In der Sporthalle war allerdings wegen der Verrauchung bis in die Nacht eine umfangreiche Belüftung mit zwei Hochleistungslüftern notwendig.

Durch das Feuer und den Brandrauch ist ein hoher Sachschaden entstanden. Die Sporthalle ist dadurch vorläufig nicht nutzbar. Es waren insgesamt rund 70 Einsatzkräfte unter der Leitung von Zugführer Ludger Flohre im Einsatz.


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15.08.17, 12:26 Uhr
Feuer im/am Gebäude
Hellweg, Neuenkirchen
(zuständig: Ortsfeuerwehr Neuenkirchen)
Alarm
Funkmeldeempfänger/Sirene

Im Einsatz:

OrtsFw Neuenkirchen:

    TLF 16/24-Tr
    StLF 10
    ELW
    MTF

OrtsFw Sankt Annen:

    TSF-W
    ELW

OrtsFw Riemsloh:

    TLF 16/24-Tr
    StLF 10
    ELW

OrtsFw Altenmelle:

    TLF 16/24-Tr
    TSF
    MLW

OrtsFw Melle-Mitte:

    DLK 23-12
    TLF 16/25

DRK Rettungswache Melle:

    2 RTW

Polizei Melle

Am Dienstagmittag geriet in einer Wohnung im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses am Hellweg in Melle-Neuenkirchen eine Mikrowelle in Brand. Die Bewohnerin der Wohnung führte zunächst eigene Löschversuche durch, musste diese aufgrund der starken Rauchentwicklung jedoch abbrechen. Die Seniorin verließ daraufhin ihre Wohnung auf den Balkon, wo sie vor der Rauchausbreitung in der Wohnung sicher war.

Nachbarn wurden durch einen ausgelösten Rauchmelder auf die Situation aufmerksam, setzten den Notruf ab und schilderten dem Leistellendisponenten die Lage. Bis zum Eintreffen der ersten Einsatzkräfte betreuten sie die Seniorin, die auf ihrem Balkon verblieb und korrekterweise nicht in ihre verrauchte Wohnung zurückkehrte.

Der Disponent der Regionalleistelle Osnabrück alarmierte zwischenzeitlich die Ortsfeuerwehren Neuenkirchen und Sankt Annen sowie Riemsloh und Altenmelle mit dem Stichwort „Feuer im Gebäude, Person in Gefahr“. Zudem entsendete er die Drehleitereinheit der Ortsfeuerwehr Melle-Mitte und zwei Rettungswagenbesatzungen der DRK Rettungswache Melle zum Einsatzort.

Die ersteintreffenden Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Neuenkirchen schickten nach der Lageerkundung einen Atemschutztrupp mit einer Fluchthaube zur Menschenrettung in die verrauchte Wohnung. Der Brand in der Mikrowelle war zu diesem Zeitpunkt bereits erloschen, die Löschversuche der Bewohnerin hatten offensichtlich Wirkung gezeigt. Sicherheitshalber wurde ein Feuerlöscher bereitgehalten.

Weitere Einsatzkräfte stellten über eine Steckleiter einen Zugang zum Balkon auf der Rückseite des Gebäudes her. Zusätzlich wurde die Drehleiter in Stellung gebracht, um die Frau im Notfall vom Balkon retten zu können. Weitere Bewohner befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht im Gebäude. Da der augenscheinliche Gesundheitszustand der Seniorin es zuließ, wurde sie zunächst weiter auf dem Balkon von den Feuerwehr- und Rettungsdienstkräften betreut.

Nach dem umfangreichen Belüften des Treppenhauses und der verrauchten Wohnung konnte die Frau nach etwa 15 Minuten durch die inzwischen ausreichend durchgelüftete Wohnung ins Freie geführt werden. Sie wurde zunächst vor Ort im Rettungswagen versorgt und anschließend einem Krankenhaus zugeführt. Während der weiteren Einsatzmaßnahmen meldete sich eine zweite Hausbewohnerin bei den Einsatzkräften: Sie war bei dem Versuch, ihrer Nachbarin zu Hilfe zu eilen, ebenfalls mit Brandrauch in Kontakt gekommen. Auch sie wurde sicherheitshalber mit einem Rettungswagen einem Krankenhaus zugeführt.

Neben etwa 35 Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Melle waren zwei Rettungswagenbesatzungen und eine Polizeistreife vor Ort im Einsatz. Weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten die Anfahrt abbrechen oder die Einsatzstelle nach kurzer Zeit wieder verlassen. Wegen der vorliegenden Gefährdung von Menschenleben und des Einsatzzeitpunktes während der gewöhnlichen Arbeitszeit wurde ein entsprechend hoher Kräfteansatz gewählt. Aufgrund des positiven Einsatzverlaufes wurde niemand schwerwiegender verletzt, auch das Wohnhaus ist durch die umfangreichen Belüftungsmaßnahmen aller Voraussicht nach weiterhin bewohnbar.


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