TSF-W Groß Aschen - Florian Osnabrück 20-41-71

Daten des Fahrzeuges:

Amtliches Kennzeichen

OS-TL 510

Funkrufname

Florian Osnabrück 20-41-71

Fahrgestellhersteller

Mercedes Benz

Aufbauhersteller

Schlingmann

Baujahr

1992

Fahrgestelltyp

MB 510

Zulässiges Gesamtgewicht

5500 kg

Motortyp

4-Zylinder-Otto-Reihenmotor

Hubraum

3398 cm³

Getriebe

5-Gang-Schaltgetriebe

Abmessungen [LxBxH]

5800 mm x 2260 mm x 2580 mm

TSF-W bei der Fahrzeugübergabe 1992
TSF-W bei der Fahrzeugübergabe 1992

Seit Sommer 1992 verfügt die Ortsfeuerwehr Groß Aschen über ein TSF-W auf einem MB 510 mit einem Aufbau von Schlingmann als Ersatz für ein im Jahr 1966 erbauten LF 8. Das TSF-W stammt aus einer Doppelbeschaffung von zwei baugleichen Fahrzeugen. Das andere TSF-W versieht bei der Ortsfeuerwehr Niederholsten seinen Dienst.

Bei dem Fahrgestell handelt es sich um einen Mercedes Benz Transporter der 5,5-Tonnen- Klasse mit kommunaler Doppelkabine. Der 77 kW starke 4-Zylinder-Otto-Reihenmotor erreicht seine maximale Leistung bei 5200 1/min. Er treibt das Fahrzeug über die Hinterachse an, die mit einer schaltbaren Differenzialsperre ausgestattet ist. Die Leistungsübertragung erfolgt über ein 5-Gang-Schaltgetriebe. Da das TSF-W auch als Zugfahrzeug für den ebenfalls bei der Ortsfeuerwehr stationierten Schlauchanhänger dient, besitzt es eine Anhängerkupplung.

Heckansicht
Heckansicht

Der Aufbau ist als geschweißter Stahlrohrrahmen mit Alu-Blech-Beplankung ausgeführt. Darin ist ein 500 Liter fassender GFK-Löschwassertank eingebaut. Wie bei diesem Fahrzeugtyp üblich, ist die Tragkraftspritze, eine TS 8/8 aus dem österreichischen Haus Rosenbauer, auf einem ausziehbaren Schlitten im rückwärtigen Geräteraum gelagert und direkt mit dem Löschwassertank verbunden.

Über den S 28 Schnellangriffs- schlauch im hinteren rechten Geräteraum G4, der über die Tragkraftspritze gespeist wird, kann bei übersichtlichen kleineren Lagen ein Löschangriff erfolgen. Alternativ steht im hinteren linken Geräteraum G3 ein Schnellangriffsverteiler 2B-CBC zur Verfügung. Neben der nach Norm geforderten Beladung, wie Saugschläuche, vierteilige Steckleiter und vier Pressluftatmer (300 bar-Einflaschengeräte), sind auch Zusatzbeladungen, wie Tauchpumpe, Motorkettensäge mit Zubehör, Zumischer Z2 mit Schwer- und Mittelschaumrohr und ein Beleuchtungssatz mit 2,2kVA Stromerzeuger, zwei 1000-Watt-Scheinwerfern und ausziehbarem Stativ vorhanden.

Blick in G1 und G3

Neben den 500 Litern Wasser sind als Löschmittel auch noch 40 Liter Mehrbereichsschaummittel zur Schaumerzeugung über einen konventionellen Z 2 Zumischer und insgesamt 18 kg ABC-Pulver in Feuerlöschern auf dem Fahrzeug vorhanden.

Für einen sicheren Innenangriff steht neben den üblichen Mehrzweckstrahlrohren ein Hohlstrahlrohr vom Typ Fogfighter von Tour&Anderson mit einem Durchfluss von 100 bzw. 300 l/min zur Verfügung.

Zur Überwachung der eingesetzten PA-Trupps steht, wie auf jedem Fahrzeug mit Atemschutzgeräten im Meller Stadtgebiet, eine Überwachungs- tafel zur Verfügung. Zur funktechnischen Beladung gehören neben dem fest eingebauten 4-Meter-Fahrzeug- gerät von Bosch auch fünf 2-Meter-Handfunkgeräte von Motorola und Ascom, die alle mit Hör-Sprech-Garnituren oder Handmikrophonen ausgestattet sind.

FwA-Schlauch Groß Aschen

Daten des Fahrzeuges:

amtliches Kennzeichen:

OS-SJ 434

Hersteller:

Egbert, Melle

Baujahr:

1976

Fahrgestelltyp:

Einachsanhänger

Zulässiges Gesamtgewicht:

1200 kg

Abmessungen [LxBxH]:

2300 mm x 1820 mm x 1430 mm

Aufbau:

Schlauchtrommel für ca. 20 B-Schläuche

Heckansicht
Heckansicht

Seit 1976 verfügt die Ortsfeuerwehr Groß Aschen über einen einachsigen Schlauch- anhänger. Auf ihm sind 400 Meter B-Schlauch auf einer Haspel verlastet, die bei langsamer Fahrt verlegt werden können. Dieser Anhänger wurde angeschafft, um die damalige schlechte Wasserversorgung zu verbessern. So existierte zu dieser Zeit noch kein Hydrantennetz in der Ortschaft. Als Wasser- entnahmestelle dienten somit nur zwei Löschwasserteiche, die beiden durch die Gemarkung verlaufenden Flüsse "Else" und "Warmenau" sowie private Teiche.

Durch das inzwischen vorhandene Hydrantennetz und die im Ortskern erbaute Zisterne hat sich die Situation allerdings verbessert. Die bei größeren Ereignissen zu geringen Lieferraten des öffentlichen Wasserversorgungnetzes und die einsame Lage einiger Gehöfte machen den Einsatz dieses Anhängers aber immer noch notwendig.

Die Ortsfeuerwehr übernimmt damit in der Regel auch die Aufgabe des Aufbaus einer Wasserförderung innerhalb der Alarmeinheit Riemsloh, Hoyel und Groß Aschen.



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