Tagebuch eines Zeltlagers

Melle/Wiesmoor. Die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Melle-Mitte haben bei ihrem Zeltager in Wiesmoor in den Sommerferien eine spannende Zeit erlebt. In einem Tagebuch berichten sie Tag für Tag von ihren Aktivitäten.

25.07.2015

Samstag – Es geht los

Trotz einer Unwetterwarnung ließ sich die Jugendfeuerwehr Melle-Mitte nicht beirren und ist ins Zeltlager nach Wiesmoor aufgebrochen.

Der Samstag war geprägt vom Aufbau der Zelte, sowie dem Sichern gegen die Witterungsumstände. Mehrere Zeltlager im Landkreis Aurich waren bereits evakuiert worden, glücklicherweise ging die Sturmfront, die über Großteile Norddeutschlands hinweggezogen war, an den Jugendlichen und Ausbildern vorbei. Gegen den dennoch aufkommenden Starkregen erwiesen sich die Erfahrungen der letzten Jahre als durchaus wertvoll.

So wurden Essens- und Aufenthaltszelt wie üblich gründlich abgespannt, so dass alle beruhigt das Grillgut zum Abendessen genießen, sowie ebenso friedlich schlafen gehen.

Den Abschluss des ersten Abends bildeten traditionell die Begrüßung durch de Jugendfeuerwehrwart mit den ersten Informationen zum weiteren Ablauf des Lagers sowie einige Spiele, durch die sich die Teilnehmer untereinander besser kennen lernen konnten.

Am Sonntag ging es dann mit einem Turnier im "Wikingerschach" weiter und am Abend mit einer Nachtwanderung, die freundlicherweise von Kameraden der Feuerwehr Wiesmoor ausgearbeitet wurde.

26.07.2015

„Sonn-Tag“ – von wegen!

Nach dem stürmischen Anreisetag berichtet die Jugendfeuerwehr Melle-Mitte weiter aus ihrem Sommerzeltlager – von einem Sonntag, der alles andere als ein „Sonn-Tag“ war.

Nach einem schönen Frühstück starteten wir den Lagerwettbewerb mit einem Turnier des Wikingerschach-Spiels. Für die Zeit des Zeltlagers wurden alle in drei Gruppen eingeteilt, für die wir uns selbst Namen ausgedacht haben. 

Gruppe 1 (Die Coolen): Lukas, Robin, Nick, Jan Luca und Nicole.

Gruppe 2 (Die Winner): Timm, Celina, Marlon, Sophie und Jannis.

Gruppe 3 (Die Kartoffelflitzer): Sabrina, Malte, Nele & Vanessa.

Hinzu kommt noch die Ausbildergruppe (Hier kommt Kurt): Markus, Simon, Peter, Pascal, Corinna und René. Auch sie haben bei einigen Spielen mitgemischt.

Nach dem anstregenden Wettkampf ging es dann gemeinsam zum Mittagessen: Es gab leckere Schnitzel. Zurück auf dem Zeltplatz vertrieben wir uns die Zeit mit vielen weiteren Spielen. Höhepunkt des Abends war die Nachtwanderung, welche freundlicherweise von den Ausbildern der Jugendfeuerwehr Wiesmoor für uns vorbereitet wurde. Wir bedanken uns sehr herzlich bei den Kameraden.

Zuletzt fielen wir dann erschöpft in unsere Schlafsäcke und erholten uns von dem schönen, aber anstregenden Tag. 

P.S.: Selbstverständlich blieb uns der Regen treu...

27.07.2015

Montag – Zu Gast bei der Fliegerhorst-Feuerwehr

Heute stand zuerst die obligatorische Stadtrallye auf dem Programm. Zur Orientierung bekamen wir Bilder von Orten, anhand derer wir unseren Weg suchen sollten. Zusätzlich war es unsere Aufgabe Buchstaben für ein Lösungswort zu finden und diese dann auch in die richtige Reihenfolge zu bringen. Am Ende der Strecke hatten wir dann noch etwas Zeit, die wichtigsten Einkäufe zu erledigen.

Direkt nach dem Mittagessen fuhren wir dann nach Wittmund zur Bundeswehr-Feuerwehr des dortigen Fliegerhorstes. Dort wurden wir mit einem Bus abgeholt, und uns wurde der „Eurofighter“ aus nächster Nähe präsentiert. Durch die Kameraden der Feuerwehr wurden uns dann in der anliegenden Wache die Fahrzeuge und Gerätschäften des täglichen Gebrauchs erklärt.

Im Anschluss an die Besichtigung hatten wir Zeit zum spielen, chillen, schlafen, etc... Ganz nebenbei haben unsere Ausbilder in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Wiesmoor Paletten organisiert, mit denen die Laufwege zur Toilette und zum Essenszelt ausgelegt wurden. Nun können wir auch wieder trockenen Fußes von A nach B laufen.

28.07.2015

Dienstag – Ein Tag auf der Überholspur

Direkt nach dem Frühstück haben wir uns auf den Weg zur Outdoor-Kartbahn nach Upgant Schott gemacht. Im strömenden Regen wagten sich einige Mutige in das nasse Abenteuer und fuhren Runde um Runde. 

Wegen des Dauerregens entstand von Seiten des Ausbildungsteams die Idee, das am Nachmittag angedachte Schwimmen vom Ottermeer in das nahe gelegene Hallenbad „De Boglie“ zu verlegen. Leider erwies es sich, dass auch andere Lagergruppen diesen Plan hatten, so dass wir nicht schwimmen konnten, weil es zu voll war. 

Uns wurde dennoch selbstverständlich nicht langweilig, denn wir holten kurzerhand einige Frisbees heraus und hatten viel Spaß dabei. Einige plünderten auch den Kiosk des Campingplatzes und deckten sich mit Grundnahrungsmitteln ein. 

Wir durften außerdem einen besonderen Gast begrüßen: Unser Ortsbrandmeister Gerrit Kruse hatte sich auf den Weg gemacht, um bei uns nach dem Rechten zu sehen. Wir absolvierten zeitgleich eine Aufgabe zur Teamstärkung, die uns sowohl physisch als auch psychisch einiges abverlangte. Durch den großen Zusammenhalt innerhalb unserer Gruppe haben wir sie aber natürlich bravourös gemeistert. 

Wir ließen zum Abschluss den Abend am Lagerfeuer bei einer Partie „Die Werwöfe von Düsterwald“ ausklingen und nach einer fabelhaften Gute-Nacht-Geschichte konnten wir auch alle gut schlafen.

29.07.2015

„M-E-ttwoch“ – volles Programm

Der Tag begann wie üblich mit dem Frühstück. Doch heute hatten sich die Ausbilder etwas besonderes einfallen lassen und die berühmte Feuerwehrmarmelade wurde serviert, was uns alle sehr gefreut hat. 

Anschließend ging es rund beim Erlebnisgolf. Auf den verschiedensten Bahnen konnten wir unser Geschick mit Schläger und Ball zeigen. 

Nach dem Mittagessen fuhren wir nach Norddeich zur dortigen Seehundaufzuchtstation. In einem interessanten Vortrag konnten wir einiges über die verschiedenen Robbenarten des Wattenmeeres lernen. Im Anschluss daran wohnten wir der täglichen Fütterung der Jungtiere bei. 

Doch auch jetzt war der Tag noch nicht zu Ende! Zum krönenden Abschluss trafen wir uns in Westerstede mit der Jugendfeuerwehr Niederholsten/Oldendorf zu einer Draisinenfahrt, bei der wir dann auch gemeinsam zu Abend aßen. Somit konnten wir auch diesen Tag erfolgreih beschließen.

30.07.2015

Donnerstag – Es wird offiziell

Für den offiziellen Abend galt es heute einiges vorzubereiten, da wir neben dem Aufräumen des Zeltes und auch des Platzes auch Vorführungen für unsere Gäste einstudierten. Hier wurden in den Gruppen des Lagerwettbewerbs Sketche, Lieder und Spiele erdacht.

Des Weiteren hatten wir uns für unsere Ausbilder auch noch etwas überlegt: Nachdem sie uns immer wieder zu Höchstleistungen in allen Bereichen pushten, wollten wir es mal von ihnen sehen, wie sie selbst mit bekannten Spielen der Jugendfeuerwehr zurecht kommen.

In diesem Fall bewiesen die Erwachsenen (Anm. der Redaktion: durchaus deutlich), dass Erfahrung Gold wert ist, da sie gegen uns gewannen.

Nach den Vorführungen ging es dann ans Eingemachte: Zuerst bedankten wir uns bei den Kameraden der Feuerwehr Wiesmoor, die uns immer und zu jeder Zeit mit Rat und Tat zur Seite standen.

Nun ging es nochmal hoch her, den die Siegerehrung im Lagerwettbewerb stand an. Die Auswertung ergab folgendes Ergebnis:

Platz 3: Die Winner

Platz 2: Die Kartoffelflitzer

Platz 1: Die Kuhlen

Über die entsprechenden Preise und auch über den Besuch aus Melle haben wir uns sehr gefreut. Zum Ende des Donnerstags gab es dann das traditionelle Rührei um Mitternacht serviert von unseren Ausbildern.

31.07.2015

Freitag – Es ist chillig in Schillig

Heute durften wir zur Abwechslung mal länger schlafen. Nach dem Frühstück fuhren wir dann ins „Phänomania“. Dort konnten wir viele spannende Experimente machen, so z. B. das Erstarrenlassen unseres Schattens.

Direkt im Anschluss fuhren wir an den Strand und genossen unsere ersten aneinander hängenden Sonnenstunden der Woche. Eine Wanderung durchs Watt ließen wir uns ebenso wenig nehmen wie ein standesgemäßes Volleyballspiel. Zum letzten Mal fuhren zum Abendessen und übergaben dem Gastwirt als Dank ein kleines Geschenk.

Wieder auf dem Zeltplatz erwarteten uns Bastian Horst und Peter Kockläuner, zwei Kameraden der Einsatzabteilung aus Melle-Mitte, die uns beim morgigen Abbauen unterstützen wollen.



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