02.07.2017 Von: René Schröter

Ferienpass als Sprungbrett in die Jugendfeuerwehr

MELLE. Etwa 40 Kinder aus Melle erhielten im Rahmen der Ferienpassaktion der Jugendfeuerwehr Melle-Mitte einen speziellen Einblick in die Nachwuchsarbeit der Feuerwehr.


Was kann man mit einem Spreizer machen, wie wird ein Schlauch gerollt, wie funktioniert ein Wasserwerfer? Diese und viele weitere Fragen konnten sich die Teilnehmer am Ende des Tages auch zum Teil selbst beantworten. In diesem Jahr hatte sich das Ausbildungsteam der Jugendfeuerwehr Melle-Mitte um Jugendfeuerwehrwart René Schröter etwas Besonderes ausgedacht: Die Ferienpasskinder durften einmal erleben, wie die Dienstabende in der Jugendfeuerwehr aussehen könnten.

Dafür hatte das Team mit Unterstützung von einigen aktiven Feuerwehrleuten vier Stationen für die jungen Gäste aufgebaut. Zusätzlich erhielten alle Anwesenden Teilnehmer ein Foto von sich vor einem Feuerwehrauto als Erinnerung.

Die Kinder wurden bei ihrer Anmeldung in vier Gruppen eingeteilt und durchliefen Stationen mit verschiedenen Themen. An einer Station zum Thema „Technische Hilfeleistung“ präsentierten die Feuerwehrmitglieder den Einsatz von Spreizer, Schere und Hebekissen. An einer weiteren Station zur „Ersten Hilfe“ lernten die Kinder die verschiedenen Notrufnummern und deren Bedeutung kennen und konnten zusätzlich selbst einen Fingerkuppen-Verband anlegen.

Schläuche in verschiedenen Größen und Längen lernten die Ferienpasskinder an einer weiteren Station kennen. Hier zeigten Jugendfeuerwehrmitglieder und Aktive ein paar Tricks, wie Schläuche ausgerollt werden. Besonders spannend erwies sich eine Station an der Else, an der das Team zum Thema „Wasserentnahme, -fortleitung und -abgabe“ einen Wasserwerfer aufgebaut wurde. Die Kinder konnten mit ansehen, wie das Wasser mit einer Pumpe aus der Else entnommen wurde und anschließend mit einem Wasserwerfer im hohen Bogen wieder in die Else zurückgespritzt wurde.

Zum Abschluss gab es noch für alle eine Vorführung zum Thema Brandschutz: Die Feuerwehrleute präsentierten, was bei dem Versuch, einen Fettbrand mit Wasser zu löschen, passiert und warum das so gefährlich ist.

Alles in allem sind Schröter und sein Team sehr zufrieden mit dem Tag, da sich auch einige der Teilnehmer, wie erhofft, Aufnahmeanträge für die Mitgliedschaft in der Jugendfeuerwehr mitgenommen haben.

René Schröter




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