13.03.2017 Von: Martin Dove

Reinhard Scholz: Ohne Jugendfeuerwehr keine Feuerwehr

GESMOLD. Als „ruhig, aber keinesfalls langweilig“ bezeichnete Stadtjugendfeuerwehrwart Sebastian Deutscher das vergangene Jahr 2016. Zu der Jahreshauptversammlung war in diesem Jahr auch Bürgermeister Reinhard Scholz zu Gast.


Das Team der Stadtjugendfeuerwehr um Stadtjugendfeuerwehrwart Sebastian Deutscher (Mitte) ist gut aufgestellt. Davon sind auch Stadtbrandmeister Rainer Schlendermann und Bürgermeister Reinhard Scholz (von rechts) überzeugt.

In seinem Jahresrückblick nannte Sebastian Deutscher zahlreiche Veranstaltungen, die das Jahr der Meller Jugendfeuerwehr prägten. Dazu zählen zum Beispiel der Integrationslauf durch die Osnabrücker Innenstadt, die Sternwanderung der Kreisjugendfeuerwehr in Neuenkirchen, ein Aktionstag der Stadtjugendfeuerwehr oder eine Nachtwanderung in Gesmold.

Übernachtung und „Wettkuppeln“

Jugendliche aus den Jugendfeuerwehren Melle-Mitte, Neuenkirchen und Niederholsten/Oldendorf waren erfolgreich bei der Abnahme der Jugendflamme oder der Leistungsspange in Meppen.

Auch während der Sommerferien haben die Jugendfeuerwehren wieder Aktivitäten angeboten – das „klassische Zeltlager“ sei im vergangenen Jahr aber die Ausnahme gewesen, sagte Deutscher. Die Jugendfeuerwehren veranstalteten beispielsweise ein Kanu-Wochenende, eine Fahrt in die Jugendherberge oder eine Übernachtung im Feuerwehrhaus – Wettkuppeln gegen die aktive Abteilung inklusive.

Zwölf neue Aktive gewonnen

Wie erfolgreich die Jugendarbeit ist, zeigen die Zahlen: Mehrere Meller Ortsfeuerwehren konnten zum Jahreswechsel von zwölf Übertritten aus den Jugendfeuerwehren profitieren. Dennoch ist die Anzahl der Mitglieder in allen Jugendfeuerwehren – 165 Mitglieder, darunter 28 Mädchen – um neun geringer als Ende 2015. Deshalb setzt die Jugendfeuerwehr nun auf eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit.

„Ohne die Jugendfeuerwehr hätten wir gar keine Feuerwehr mehr. Die meisten Eintritte kommen aus der Jugendfeuerwehr. Das heißt: Ihr bildet den Grundstamm der 16 Ortsfeuerwehren und Ihr stellt damit den Brandschutz sicher“, sagte Bürgermeister Reinhard Scholz und bedankte sich bei den fast 60 Jugendfeuerwehrwarten und Betreuern.

„Die Jugendarbeit bringt etwas, nicht nur für sich selbst, sondern auch für die Allgemeinheit. Mir ist nicht bange, dass die Jugendarbeit auch in 2017 so gut weitergeht“, lobte Stadtbrandmeister Rainer Schlendermann.

Neuwahlen verliefen problemlos

Die Entlastung des Kommandos war angesichts der makellosen Kassenführung durch Niklas Schierbaum reine Formsache. Ohne Komplikationen gingen auch die beiden Neuwahlen von Mattis Kappelmann zum stellvertretenden Schriftwart und Lars Fluchtmann zum Kassenprüfer über die Bühne.

Stadtjugendfeuerwehrwart Sebastian Deutscher bedankte sich abschließend bei allen, die sich in der Freiwilligen Feuerwehr Melle in der Jugendarbeit engagieren. Besonders bedankte er sich bei Stephanie Babucke, Sebastian Kinnius, Roman Rosensträter, Johannes Vogelpohl sowie Jens Weßler, die aus der Jugendarbeit ausgeschieden sind.

Martin Dove




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