Ein Artikel von

René Schröter
29.09.2019

Bei „Fritz-Walter-Wetter“ die Leistungsspange gemeistert

LEER. Jugendliche aus den Jugendfeuerwehren Melle-Mitte und Neuenkirchen haben erfolgreich die Prüfungen zur Leistungsspange als höchste Auszeichnung der Jugendfeuerwehr abgelegt. Sie erreichten 20 von 24 möglichen Punkten.


Als die Jugendfeuerwehren Melle-Mitte und Neuenkirchen am frühen Sonntagmorgen nach Leer in Ostfriesland aufbrachen, war noch alles gut. Je näher sie jedoch dem Austragungsort der Leistungsspangenabnahme kamen, desto schlechter wurde das Wetter. Bei Ankunft dann: Dauerregen ohne Aussicht auf Besserung.

Doch auch wenn Petrus der Gruppe an diesem Tag nicht gewogen war, ließen sich die Jugendlichen keineswegs entmutigen. Sie hatten sich im Vorfeld entschieden, zunächst die vermeintlich schwierigste der Aufgaben zu absolvieren: den Staffellauf. Mit einer Zeit von 3:59 Minuten errangen sie hier den ersten Punkt des Tages.

Da die Gruppe die weiteren Prüfungen auch bereits bei den Trainings mit guten Ergebnissen erfolgreich bestanden hatten, löste sich nun die erste Anspannung bei Teilnehmern und Ausbildern. Dennoch ging es sehr fokussiert weiter und mit über 68 Metern holten die Jugendlichen beim Kugelstoßen drei und mit 55 Sekunden in der Schnelligkeitsübung sogar vier Punkte.

Die letzten beiden Aufgaben – die Beantwortung von Fragen aus verschiedenen Bereichen sowie der Löschangriff nach Feuerwehrdienstvorschrift 3 – stellten dann zum Abschluss auch keine Herausforderung für die Gruppe mehr dar. Auch hier gelang jeweils die volle Punktzahl.

Da die Jugendlichen über den gesamten Abnahmetag als gutes Team auftraten, erlangten sie auch im Gesamteindruck der Gruppe vier Punkte, was schlussendlich ein Ergebnis von 20 bei maximal 24 zu vergebenen Punkten bedeutete.

Somit erhielten folgende Kameraden die Leistungsspange: Pascal Ackermann, Maik Heilmann, Nick Kruckemeyer und Jan Luca Pegesa (alle Melle-Mitte) sowie Max Behrent, Philipp Dierksheide, Steffen Hötker und Erik Sell (alle Neuenkirchen).

Ein besonderer Dank im Namen der Gruppe und des Ausbildungsteams geht an den Kameraden Marvin Nieragden, der sehr kurzfristig als Füller eingesprungen ist und somit die Gruppe komplettierte. Ohne ihn wäre die Abnahme und somit der Erfolg nicht möglich gewesen.

René Schröter


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