Ein Artikel von

Louisa Vodegel
Stadtverwaltung Melle
27.05.2019

Groß Aschen: Grundstein für den Erweiterungsbau gelegt

GROSS ASCHEN. Es war ein denkwürdiger Augenblick für die Ortsfeuerwehr Groß Aschen: Mit der feierlichen Grundsteinlegung haben Bürgermeister Reinhard Scholz, Ortsbrandmeister Hartmut Rahe und Architekt Stefan Bäunker die Grundsteinlegung zur Erweiterung des örtlichen Feuerwehrhauses vollzogen.


Damit fiel damit der Startschuss zur Sanierung des Bestandsgebäudes. In das Gesamtvorhaben investiert die Stadt Melle gut eine Million Euro. Nach einer intensiven Planungsphase hatten im April die Arbeiten für den neuen Anbau des Feuerwehrhauses begonnen – und nach der Fertigstellung der Bodenplatte erfolgte jetzt die offizielle Grundsteinlegung. Ein Ereignis, zu dem Ortsbrandmeister Rahe neben Vertretern aus Rat und Verwaltung der Stadt Melle und Mitgliedern des Ortsrates Riemsloh mit Ortsbürgermeister Günter Oberschmidt an der Spitze auch zahlreiche Feuerwehrleute und interessierte Bürger willkommen hieß.

Ereignis von historischer Bedeutung

Die Grundsteinlegung selbst bezeichnete Rahe als ein „Ereignis von historischer Bedeutung für unsere Wehr“, das die Groß Aschener Feuerwehrleute mit Freude und Dankbarkeit erfülle. Denn mit der Erweiterung und Sanierung des Gerätehauses werde eine wichtige Weichenstellung für die Zukunft der Ortsfeuerwehr vorgenommen. Für den Ortsbrandmeister stand fest: „Man kann junge Kameradinnen und Kameraden nur dann für den Dienst in der Feuerwehr motivieren, wenn man ihnen eine zeitgemäße Ausrüstung und Unterkunft zur Verfügung stellt.“ Vor diesem Hintergrund trage die aktuelle Baumaßnahme zum Fortbestand der Ortsfeuerwehr Groß Aschen bei.

Bürgermeister Reinhard Scholz würdigte in seinem Grußwort die Bedeutung aller Ortsfeuerwehren in der Stadt Melle. Ob bei Brandeinsätzen oder technischen Hilfeleistungen – durch ihre dezentrale Struktur sei die Freiwillige Feuerwehr in der 254 Quadratkilometer großen Flächenstadt sehr gut aufgestellt, um bei Schadensereignissen flexibel und schlagkräftig zum Wohle von Mensch, Tier, Natur und Umwelt wirken zu können.

Gut angelegtes Geld

Die Eine-Million-Euro-Investition in Groß Aschen bezeichnete der Verwaltungschef als gut angelegtes Geld, da durch den Anbau und die Sanierung des Feuerwehrhauses die Schlagkraft der Groß Aschener Feuerwehrleute nicht nur erhalten, sondern weiter ausgebaut werde.

Scholz wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Stadt Melle derzeit große Anstrengungen unternehme, um die Feuerwehren im Stadtgebiet leistungsfähig zu erhalten – egal, wie groß die betreffende Ortsfeuerwehr sei. Der Bürgermeister brach abschließend eine Lanze für den Erhalt der kleineren Wehren, die nicht nur den Brandschutz im ländlichen Raum sicherstellten, sondern Beiträge zur Pflege der örtlichen Gemeinschaft leisteten: „So wie heute Abend, an dem die Grundsteinlegung als eine Art Dorffest aufgezogen wird.“

Zeitung, Bauplan und Mitgliederliste in der Zeitkapsel

Im Rahmen der eigentlichen Grundsteinlegung wurde eine aus Kupfer gefertigte Zeitkapsel nach altem Brauch mit Tageszeitung, Bauplan, Mitgliederliste der Wehr und ein paar Münzen bestückt in den Grundstein eingelassen. Dies alles geschah wie gewohnt unter reger Teilnahme der Groß Ascher Bevölkerung und anderer interessierter Bürger. In der Hoffnung auf weiterhin gutes Gelingen ließen Gastgeber und Gäste dieses Ereignis bei Gesprächen in gemütlicher Runde ausklingen.

Louisa Vodegel, Stadtverwaltung Melle

Joachim Holtkamp


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