04.12.2018 Von: Martin Dove

In Sekunden aus der Fiktion in gefühlter Realität

MARKENDORF. Bei einer sehr realistisch dargestellten Großübung haben Feuerwehr und Rettungsdienst in Markendorf einen schweren Unfall mit vielen Verletzten simuliert.


Umgekippter Bus, eingekeilter PKW mit eingeklemmten Insassen, brennendes Auto und 25 Verletzte – mit diesen Stichworten lässt sich umreißen, womit sich über 200 Ehren- und Hauptamtliche bei einer Großübung des Landkreises Osnabrück beschäftigt haben. Sie übten in Melle-Markendorf gemeinsam die technische Rettung, die medizinische Versorgung samt Transport in geeignete Krankenhäuser sowie Zusammenarbeit und Kommunikation bei solch einer großen Schadenslage.

Dabei war die Übung derart realitätsnah arrangiert, dass einige Helfer aus der Fiktion heraus und in ein reales Szenario eingetaucht waren. Dazu trugen nicht zuletzt die Unfalldarsteller der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft bei, die dem Geschehen mit originalgetreu geschminkten Verletzungen und guten schauspielerischen Leistungen eine besondere Brisanz verliehen.

Die Übung dauerte mehrere Stunden an. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr nahmen die Brandbekämpfung an dem PKW vor und bargen parallel dazu die 25 Verletzten aus den Fahrzeugen. Einige mussten mit hydraulischen Rettungsgeräten aus der Einklemmung befreit werden.

Das Personal von Rettungsdienst und Katastrophenschutz organisierte die Ersteinschätzung der Verletzungsschwere, übernahm zunächst die lebensrettende Behandlung der vital bedrohten Patienten sowie die Versorgung der weiteren Verletzten und den Transport in geeignete Krankenhäuser.

Die Feuerwehr Melle hat die eindrucksvolle Übung bei mehreren Live-Streams auf Facebook begleitet, die nachfolgend zusammengefasst sind.

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