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Jahreshauptversammlung in Neuenkirchen: Ehrung für Siegfried Behrent im Mittelpunkt
NEUENKIRCHEN. Ein besonderer Moment prägte die Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Neuenkirchen: Ehrenortsbrandmeister Siegfried Behrent wurde durch Ortsbrandmeister Mario Seppel für 60 Jahre Mitgliedschaft in einer Freiwilligen Feuerwehr Melle ausgezeichnet. Eine Würdigung, die nur selten vorgenommen wird. Aus Respekt erhoben sich die Kameradinnen und Kameraden geschlossen von ihren Plätzen und würdigten damit sichtbar ein außergewöhnliches Maß an Treue, Einsatzbereitschaft und Verbundenheit.
Im Rahmen der Versammlung schlug Ortsbrandmeister Mario Seppel in seinem Jahresbericht den Bogen über das zurückliegende Jahr 2025. Insgesamt rückte die Ortsfeuerwehr Neuenkirchen zu 58 Einsätzen aus, dabei kamen 1.836 Einsatzpersonalstunden zusammen. Das stellt einen leichten Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren dar. Besonders fordernd waren dabei diverse größere Einsatzlagen in Neuenkirchen und anderen Stadtteilen, bei denen die Ortsfeuerwehr Neuenkirchen unterstützend zum Einsatz kam.
Auch kommunalpolitische Themen fanden an diesem Abend ihren Platz: Ortsbürgermeister Alfred Reehuis war unter den Gästen und berichtete in seinem Grußwort aus der Kommunalpolitik. Dabei gab er einen Einblick in die aktuelle Beschaffenheit der Feuerwehr Melle und verwies auf einen hohen Investitionsbedarf in der Stadt Melle in den nächsten Jahren.
Im Anschluss an die Ehrung von Siegfried Behrent folgte ein weiterer besonderer Moment: Max Behrent, Enkel des Geehrten, nahm den Pokal „Feuerwehrmann/Feuerwehrfrau des Jahres 2025“ entgegen. Die Auszeichnung wird für besonderes Engagement sowie eine außergewöhnlich hohe Dienst- und Einsatzbeteiligung verliehen und unterstrich damit eine Einsatzbereitschaft, auf die sich die Ortsfeuerwehr Neuenkirchen das ganze Jahr über verlassen konnte.
Zum Abschluss richtete der stellvertretende Ortsbrandmeister Christian Jödemann den Blick nach vorn. In seinem Schlusswort bedankte er sich für Engagement und Zuverlässigkeit in der Mannschaft, zeigte sich zuversichtlich für 2026 und betonte, dass er sich auf die weitere Zusammenarbeit im bewährten Team freue.
Dominik Redeker










