Feuerwehr Buer bis heute

Das Feuerwehrwesen in Buer hat Tradition. So befinden sich im Staatsarchiv Osnabrück Unterlagen aus dem Jahr 1769, in denen die "Feuerwehrspritze zu Buer" erwähnt wird.

Der erste Hinweis auf das Bestehen einer Feuerwehr in diesem Kirchdorf stammt indes erst aus dem Jahre 1824. Seinerzeit verpflichtete der Amtsvogt alle männlichen Einwohner "zur Vermeidung gesetzlicher Strafe" zur Hilfeleistung bei Schadensfeuern. Einer entsprechenden Verordnung ist zu entnehmen, dass das Kirchspiel Buer in jener Zeit eine Pflichtfeuerwehr besaß. Die Pflicht zur Hilfeleistung bei Feuersbrünsten wurde im Jahre 1849 durch die Freiwilligkeit abgelöst. Bis zur Motorisierung dauerte es in der Feuerwehr Buer noch eine ganze Weile. Erst 1926 wurde die erste Motorspritze in Dienst gestellt. Im Jahre 1938 konnte die Freiwillige Feuerwehr Buer ihr erstes genormtes Fahrzeug in Empfang nehmen. Es handelte sich um das Löschgruppenfahrzeug LF 8.

Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte durch neue Gesetze ein spürbarer Ausbau der Feuerwehren. 1945 kamen die ersten Tanklöschfahrzeuge auf. Von dem Besitz eines solchen Fahrzeuges konnte die Wehr Buer zunächst nur träumen. Durch Initiative einiger Kameraden wurde ein Militärfahrzeug umgebaut. Im November 1950 konnten die beiden Konstrukteure das Tanklöschfahrzeug zur ersten Probeübung vorführen. Im Jahre 1957 wurde dieses Fahrzeug durch ein Tanklöschfahrzeug TLF 16 ersetzt. Im Jahre 1962 folgte ein neuer Mannschaftswagen LF 8 mit Frontpumpe. Ein Höhepunkt für die Wehr war die Grundsteinlegung zu einem neuen Feuerwehrgerätehaus im Jahre 1970. Es wurde unter Ortsbrandmeister Wilhelm Scholle an der Stelle errichtet, wo sich das bisherige befunden hatte.

Im Jahre 1996 gab Ortsbrandmeister Scholle sein Amt ab. Zu seinem Nachfolger wurde Manfred Rauer gewählt. Nach 12-jähriger Amtszeit übernahm Ortsbrandmeister Olaf Klement die Leitung der Ortsfeuerwehr Buer, der diese Funktion bis heute ausübt.

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