Ortsfeuerwehr Gesmold

Seit 1959 ist die Ortsfeuerwehr Gesmold im Feuerwehrhaus in der Papenbrede untergebracht.

Man schrieb den 26. Juli 1925, als sich in den Nachmittagsstunden auf Einladung von Gesamtvorsteher Heinrich Meyer zahlreiche Bürger zur Gründungsversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Gesmold im Gasthaus Stoltmann einfanden.

Noch im Verlauf der Zusammenkunft wählten die Anwesenden das Kommando. Leiter der Wehr wurde Bernhard Lorenz. Mit der Neugründung der Freiwilligen Feuerwehr wurde gleichzeitig eine Magirus-Einachs-Motorspritze, die erste Spritze dieser Art im Kreis Melle, in Betrieb genommen. Die Gesmolder Feuerwehrmänner mußten bereits im November beim Brand der Krusemühle in Warringhof ihre Einsatzbereitschaft nachweisen. Die neue Motorspritze bewährte sich glänzend. Da die Spritze mit Pferden schlecht transportiert werden konnte, wurde bereits 1926 ein Dixi-Lastwagen angeschafft und zum Feuerwehrfahrzeug umfunktioniert. 1928 verschwand dann die Eisenbereifung an der Einachsspritze und wurde durch Hartgummi ersetzt.

Bewegte Geschichte seit 1925

1953 übernahm Friedrich Niekamp das Amt des Gemeindebrandmeisters. Konrad Schröder wurde zum Ehrenortsbrandmeister ernannt. Das alte Spritzenhaus, an der Elsebrücke gelegen, war das Sorgenkind der Feuerwehr seit vielen Jahren, da es den Anforderungen nicht mehr genügte, zumal seit September 1958 ein neuer Mannschaftswagen mit Vorbaupumpe (Ford) zur Verfügung stand, der im Gerätehaus des alten Spritzenhauses keinen Platz fand. Die Gemeinde konnte durch Grundstückstausch ein Gelände in der Papenbrede zur Verfügung stellen. Da die Feuerwehrmänner den freiwilligen Einsatz ja kennen, schufen sie in ihrer Freizeit das neue Haus.

Im Frühjahr 1959 begann man mit den Ausschachtungen. Abend für Abend sowie an den freien Sonnabenden gingen die Männer ans Werk, den Neubau zu vollenden. Im Juni wurde Richtfest gefeiert. Die Maurer-, Putz- und Schreinerarbeiten wurden in Eigenleistung geschafft. Bei den Klempner-, Installations- und sonstigen Spezialarbeiten wurde eifrig mitgeholfen. Im Spätherbst war das Feuerwehrhaus mit einer Wohnung und einem befestigten Vorplatz fertiggestellt.

Im Jahre 1967 wurde das Tanklöschfahrzeug TLF 8 (Mercedes) in Betrieb genommen, 1975 zur 50-Jahr-Feier der Feuerwehr Gesmold die Erweiterung des Gerätehauses durch einen Anbau mit Schulungsraum und sanitären Anlagen durchgeführt. 1976 erfolgte die Anschaffung eines Löschgruppenfahrzeuges LF8. Im Jahre 1989 löste Konrad Niederwestberg seinen Vorgänger Friedrich Niekamp als Ortsbrandmeister ab. Das TLF 8 wurde im Jahre 1993 nach 26 Jahren außer Dienst gestellt und durch ein TLF 16/24 ersetzt, welches bis heute im Einsatz ist.

Aufgrund von Platzmangel, insbesondere für die Fahrzeuge, wurde 1998 in Eigenleistung eine zusätzliche Fahrzeughalle errichtet. Weiterhin wurde 2003 der Schulungsraum erweitert und modernisiert.

Wechsel im Kommando

Zum 1. Januar 2005 übernahm Marco Heggemann das Amt des Ortsbrandmeisters von Konrad Niederwestberg. Zu seinem Stellvertreter wurde Dirk Niederwestberg ernannt.

Um den gestiegenen Anforderungen bei Einsätzen gerecht zu werden, wurde im Jahr 2006 ein LF 10 angeschafft, welches mit seiner modernen Technik das bis zu diesem Zeitpunkt genutzte LF 8 ersetzte. 2010 konnte weiterhin ein neuer ELW in den Dienst gestellt werden. Dieser wurde aus Eigenmitteln und durch Sponsorengelder beschafft und in Eigenleistung durch die Kameraden der Ortsfeuerwehr umgebaut.

Im September 2007 konnte die Jugendfeuerwehr Gesmold gegründet werden. Sie ist ein wichtiges Element der Ortsfeuerwehr, indem sie die Einsatzkräfte von morgen generiert und fördert.

Seit dem 1. Januar 2011 fungiert Dirk Niederwestberg als Ortsbrandmeister. Von 2011 bis 2016 stand ihm Volker Jürgenahring als Stellvertreter zur Seite. Zum 1. Januar 2017 hat Jens Weßler das Amt des stellvertretenden Ortsbrandmeisters übernommen.



DIE FEUERWEHR

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Stellvertretender Ortsbrandmeister

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