Immer in Bereitschaft: Alarmierung

Das Prinzip der ehrenamtlich organisierten Freiwilligen Feuerwehr basiert darauf, dass zu jeder Zeit ausreichend Kräfte für Einsätze spontan zur Verfügung stehen. Wichtige Voraussetzung ist die permanente Erreichbarkeit der Ehrenamtlichen. Für die Alarmierung der Feuerwehrmitglieder stehen mit dem Sirenen- und dem Funkmeldeempfängeralarm zwei Wege zur Verfügung.

Mit einem Ohr bei der Feuerwehr

Die Alarmierung per Feuerwehrsirene war eine in der Nachkriegszeit etablierte Benachrichtigungsart, die aber bis heute noch Bestand hat. Alle Stadtteile mit Ortsfeuerwehren sind mit Sirenen zur Alarmierung der Feuerwehr ausgestattet.

Das Sirenensignal „Feuer“ besteht aus einem einminütigen Dauerton, der zweimal unterbrochen wird. Die akustische Alarmierung dient nicht nur der Benachrichtigung der Feuerwehrkräfte im Ort, sondern ist oftmals auch eine Grundlage für die effektive Nachbarschaftshilfe am Brandort und für die Warnung der Bevölkerung.

Die Erreichbarkeit der Ehrenamtlichen bei Sirenenalarmen ist jedoch rückläufig: So ist zum Beispiel das Berufsleben in heutiger Zeit so flexibel geworden, dass sich ein großer Teil der Feuerwehrmitglieder während der Arbeitszeit gar nicht mehr in hörbarer Nähe zu den Sirenen aufhält. Eine weitere „Schwierigkeit“ bringt die deutlich bessere Schallisolierung von zum Beispiel Häusern oder Fahrzeugen mit sich, so dass ein Sirenenalarm schlechter hörbar ist.

Jeweils am vierten Samstag im Monat um 11.15 Uhr ertönen alle Feuerwehrsirenen im gesamten Stadtgebiet zur Probe.

Flexibel erreichbar: Funkmeldeempfänger

Ein Teil der Mitglieder in den Meller Ortsfeuerwehren ist über Funkmeldeempfänger erreichbar. Dafür müssen die Ehrenamtlichen den Alarmempfänger stets bei sich tragen, der im Einsatzfall einen Alarmton abgibt. Anschließend sendet der Disponent der Regionalleitstelle eine Sprachdurchsage aus, die wichtige Informationen über die Einsatzart, den Einsatzort oder die Dringlichkeit des Einsatzes beinhaltet.

Im Zuge der heutigen Mobilität im Berufs- und Privatleben ist der Funkmeldeempfänger als das effektivere Alarmierungsmittel anzusehen, das die Einsatzkräfte auch außerhalb des Schallbereichs einer Sirene erreicht. Ein weiterer Vorteil liegt im Informationsgehalt der Alarmierung: Während die Sirene lediglich darüber informiert, dass ein Alarm vorliegt, ermöglichen Funkmeldeempfänger in Verbindung mit einer entsprechenden Sprachdurchsage zum Beispiel auch die Alarmierung von Einzelfahrzeugen, Personengruppen (etwa nur Atemschutzgeräteträger) oder rein informelle Hinweise.

Das Funknetz zur Alarmierung per Funkmeldeempfänger ist autark und funktioniert auch dann, wenn privatwirtschaftliche Mobilfunknetze wegen Stromausfall oder Überlastung (zum Beispiel an Sylvester oder bei Großveranstaltungen) ausfallen.

Martin Dove

Feuerwehr Melle

 

 

 



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