Jugendfeuerwehr Niederholsten/Oldendorf

Der letzte weiße Fleck ist verschwunden

Jugendfeuerwehr Niederholsten/Oldendorf gegründet – Flächendeckendes Netz in Melle

jk OLDENDORF. Der letzte weiße Fleck auf der Landkarte ist verschwunden: Mit der Gründung der Jugendfeuerwehr Niederholsten/Oldendorf besitzt die Feuerwehr in Melle ein flächendeckendes Netz an Nachwuchsorganisationen. „Ein tolles Ereignis“, wie Stadtbrandmeister Karl-Heinz Meyer am Donnerstagabend beim offiziellen Start freudestrahlend feststellte.

In seiner Begrüßungsansprache erinnerte stellvertretender Stadtbrandmeister Rainer Schlendermann an den Winter 2007, als in Oldendorf erste Überlegungen zur Gründung einer Jugendfeuerwehr entstanden. „Nachdem unsere Kameraden aus Holsten dann auch Interesse gezeigt hatten, wurde in den jeweiligen Jahreshauptversammlungen das Okay der Aktiven eingeholt“, so der Redner. Danach sei alles Schlag auf Schlag gegangen.

Welchen Namen soll die Nachwuchsorganisation erhalten? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Ideenwettbewerbes, der an den Schulen in den Einzugsbereichen beider Feuerwehren durchgeführt wurde. „Die Vorschläge, die dabei entstanden, waren von einem Höchstmaß an Kreativität geprägt“, betonte Schlendermann, der danach mit Mathias Hakemeyer den Sieger des Wettbewerbs ehrte.

Im weiteren Verlauf der Vorbereitungen folgte dann eine konkrete Werbeaktion, bei der im Stadtteil Oldendorf insgesamt 384 Jugendliche angeschrieben wurden. „Das Ergebnis hat uns alle überrascht und ist aus unserer Sicht mehr als erfreulich zu bezeichnen“, erläuterte der stellvertretende Stadtbrandmeister. Nach einer Informationsveranstaltung und einem Schnupperdienst hätten sich 28 Mädchen und Jungen dazu bereit erklärt, der Jugendfeuerwehr Niederholsten/Oldendorf beizutreten.

Im weiteren Verlauf der Gründungsversammlung setzten Oldendorfs Ortsbrandmeister Stefan Dierker und der stellvertretende Ortsbrandmeister von Niederholsten, Eckhard Lange, ihre Unterschriften unter die Jugendordnung und vollzogen damit offiziell die Gründung der Nachwuchsorganisation. Danach ernannte Dierker Milan Frank zum Jugrendfeuerwehrwart sowie Carolin Winter und Mathias Strunk zu dessen Stellvertreter. Das Trio wird fortan für die Betreuung der 28 jungen Leute verantwortlich zeichnen.

Stadtbrandmeister Karl-Heinz Meyer wünschte den Jugendlichen viel Spaß bei ihrer neuen Freizeitbeschäftigung, denn: „Es geht hier nicht nur um Feuerwehr, sondern auch um Freude bei Freizeitaktivitäten unterschiedlichster Art.“ Ähnlich äußerte sich auch Stadtjugendfeuerwehrwart Frank Beer. Er wies darauf hin, dass 25 Prozent der Dienstzeit auf feuerwehrspezifische Aspekte entfielen. „Der Rest ist allgemeine Jugendarbeit mit Spiel, Spaß und Sport.“

Dankesworte richtete Rainer Schlendermann abschließend an die Sponsoren Michael Meier, Werner Koring und Meinhard Kallenbach, die durch beträchtliches finanzielles Engagement den Start der Jugendfeuerwehr erleichtert hätten – eine wichtige Unterstützung, die mit der Übergabe von Präsenten honoriert wurde.

 

Meller Kreisblatt vom 03.10.2009



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