24.09.2017 Von: Vanessa Höltke

Im Boot „Marke Eigenbau“ über den Maschsee

OLDENDORF/HANNOVER. „Wo man nicht segeln kann, muss man wohl oder übel rudern“ – mit diesem Motto starteten einige Mitglieder der Ortsfeuerwehr Oldendorf in Richtung Hannover. Hier wurde auf dem Maschsee das alljährliche „Crazy Crossing“, dieses Mal als Feuerwehr-Spezial, ausgetragen.


Die Idee kam bei einem Dienstabend der Ortsfeuerwehr Oldendorf auf und wurde dann auch zeitnah umgesetzt. Nach der Anmeldung waren kreative Ideen gefragt, wie man ein solches Boot bauen könnte. Dabei gab es ein paar Vorgaben, an die sich die Bootsbauer halten mussten, wie beispielsweise die maximale Größe von drei mal drei Metern.

Probeläufe auf dem Ludwigsee

Nach ein paar Überlegungen ging es dann auch schon los: Das Team traf sich und entwickelte das Boot „Marke Eigenbau“. Johann Erdmann hatte jede Menge Styropor zu Hause, mit dem das Boot einen guten Auftrieb bekam. Es war schließlich schlicht, aber vollkommen funktionstüchtig. Nach ein paar Probeläufen auf dem Ludwigsee war klar: Das Wochenende kann kommen!

Gut gelaunt machte sich das Team auf den Weg nach Hannover. Am Ziel angekommen, schauten sich die Teilnehmer zunächst die zu bewältigende Strecke an. Es gab insgesamt fünf Stationen, die auf dem Weg vom Start bis zum Ziel gemeistert werden mussten. Für jede Station suchte das Team einen Kandidaten aus, der diese Aufgabe übernehmen sollte. Alle anderen steuerten das Boot ins Ziel und unterstützten soweit es ging.

Vor den Rivalen im Ziel

Beim Wettkampfdurchgang trat das Oldendorfer Team gegen eine andere Feuerwehr an. Schnell gingen die Oldendorfer in Führung und bewältigten die Stationen. Im Ziel angekommen, waren alle erleichtert: Sie hatten es geschafft, sie waren vor der anderen Feuerwehr im Ziel.

Das Team aus Oldendorf musste sich gegen neun andere Feuerwehren aus ganz Niedersachsen behaupten und erzielte letztendlich den sechsten Platz. Was aber im Vordergrund stand, war der Spaß an der Sache – eine Superaktion, die allen sehr viel Spaß gemacht hat.

Vanessa Höltke




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