Eine Auswahl an Einsätzen der letzten Jahre

Das Aufgabenfeld der Feuerwehr ist vielfältig: Dies zeigt deutlich dieser kleine Überblick über verschiedene Einsätze, die von der Ortsfeuerwehr Neuenkirchen in den vergangenen Jahren zu leisten waren. Eine aktuelle Übersicht und alle weiteren Einsätze der Ortsfeuerwehr Neuenkirchen finden Sie in der Rubrik Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr Melle.

15. August 2017: Gebäudebrand

Hellweg, Neuenkirchen

Zur Mittagszeit geriet am 15. August 2017 in einer Wohnung im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses am Hellweg in Melle-Neuenkirchen eine Mikrowelle in Brand. Die Bewohnerin der Wohnung führte zunächst eigene Löschversuche durch, musste diese aufgrund der starken Rauchentwicklung jedoch abbrechen. Die Seniorin verließ daraufhin ihre Wohnung auf den Balkon, wo sie vor der Rauchausbreitung in der Wohnung sicher war. Nachbarn wurden durch einen ausgelösten Rauchmelder auf die Situation aufmerksam, setzten den Notruf ab und schilderten dem Leistellendisponenten die Lage. Bis zum Eintreffen der ersten Einsatzkräfte betreuten sie die Seniorin, die auf ihrem Balkon verblieb und korrekterweise nicht in ihre verrauchte Wohnung zurückkehrte. Der Disponent der Regionalleistelle Osnabrück alarmierte zwischenzeitlich die Ortsfeuerwehren Neuenkirchen und Sankt Annen sowie Riemsloh und Altenmelle mit dem Stichwort „Feuer im Gebäude, Person in Gefahr“. Zudem entsendete er die Drehleitereinheit der Ortsfeuerwehr Melle-Mitte und zwei Rettungswagenbesatzungen der DRK Rettungswache Melle zum Einsatzort. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Neuenkirchen schickten nach der Lageerkundung einen Atemschutztrupp mit einer Fluchthaube zur Menschenrettung in die verrauchte Wohnung. Der Brand in der Mikrowelle war zu diesem Zeitpunkt bereits erloschen, die Löschversuche der Bewohnerin hatten offensichtlich Wirkung gezeigt. Sicherheitshalber wurde ein Feuerlöscher bereitgehalten. Weitere Einsatzkräfte stellten über eine Steckleiter einen Zugang zum Balkon auf der Rückseite des Gebäudes her. Zusätzlich wurde die Drehleiter in Stellung gebracht, um die Frau im Notfall vom Balkon retten zu können. Weitere Bewohner befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht im Gebäude. Da der augenscheinliche Gesundheitszustand der Seniorin es zuließ, wurde sie zunächst weiter auf dem Balkon von den Feuerwehr- und Rettungsdienstkräften betreut. Nach dem umfangreichen Belüften des Treppenhauses und der verrauchten Wohnung konnte die Frau nach etwa 15 Minuten durch die inzwischen ausreichend durchgelüftete Wohnung ins Freie geführt werden. Sie wurde zunächst vor Ort im Rettungswagen versorgt und anschließend einem Krankenhaus zugeführt. Während der weiteren Einsatzmaßnahmen meldete sich eine zweite Hausbewohnerin bei den Einsatzkräften: Sie war bei dem Versuch, ihrer Nachbarin zu Hilfe zu eilen, ebenfalls mit Brandrauch in Kontakt gekommen. Auch sie wurde sicherheitshalber mit einem Rettungswagen einem Krankenhaus zugeführt. Neben etwa 35 Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Melle waren zwei Rettungswagenbesatzungen und eine Polizeistreife vor Ort im Einsatz. Weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten die Anfahrt abbrechen oder die Einsatzstelle nach kurzer Zeit wieder verlassen. Wegen der vorliegenden Gefährdung von Menschenleben und des Einsatzzeitpunktes während der gewöhnlichen Arbeitszeit wurde ein entsprechend hoher Kräfteansatz gewählt. Aufgrund des positiven Einsatzverlaufes wurde niemand schwerwiegender verletzt, auch das Wohnhaus ist durch die umfangreichen Belüftungsmaßnahmen aller Voraussicht nach weiterhin bewohnbar.

12. September 2016: Gebäudebrand

Am Wiesengrund, Neuenkirchen

In der Nacht auf den 12. September 2016 kam es um kurz nach Mitternacht zu einem Brand in der Dachgeschosswohnung eines Hauses an der Straße „Am Wiesengrund“. Das Haus war vorübergehend unbewohnbar, fünf Personen wurden nach dem Brand durch den Rettungsdienst versorgt. Nachdem ein Bewohner der Dachgeschosswohnung durch einen piependen Rauchmelder und lautes Knacken auf den Brand aufmerksam wurde, führte er zunächst einen eigenen Löschversuch durch. Trotz der Unterstützung durch einen weiteren Hausbewohner hatte das jedoch keinen Erfolg. Die beiden Männer setzten den Notruf ab und verließen mit weiteren Bewohnern das Gebäude. Gegen 0:10 Uhr alarmierte die Regionalleitstelle Osnabrück die Ortsfeuerwehren Neuenkirchen und Sankt Annen als Alarmeinheit per Sirenen- und Funkmeldeempfängeralarm sowie die Drehleitereinheit Melle-Mitte mit der Meldung „Es brennt in einem Wohnhaus im Dachgeschoss in einem Zimmer“. Außerdem wurde ein Rettungswagen der DRK Rettungswache Bad Laer zur Einsatzstelle beordert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte etwa fünf Minuten nach der Alarmierung schlugen bereits Flammen aus der Dachgeschosswohnung. Da zunächst nicht ausgeschlossen war, dass sich noch Personen in dem Wohnhaus befinden, gingen mehrere Atemschutztrupps in das Gebäude vor und durchsuchten die Räume – insbesondere die betroffene Dachgeschosswohnung. Außerdem setzte die Feuerwehr zur Brandbekämpfung umgehend ein Strahlrohr im Innenangriff und zwei Strahlrohe von außen ein. Der Außenangriff wurde schließlich mit einem Strahlrohr aus dem Korb der Drehleiter fortgeführt, um gezielter ablöschen zu können. Nachdem die Einsatzkräfte das Feuer unter Kontrolle gebracht hatten, wurden letzte Glutnester im Dachbereich und in der Dämmung gesucht und abgelöscht. Neben zwei Wärmebildkameras kam hierfür ebenfalls die Drehleiter zum Einsatz. Die Einsatzkräfte setzten zudem einen Hochleistungslüfter ein, um den Brandrauch aus dem Wohnhaus zu drücken. Insgesamt kamen sieben Atemschutztrupps zum Einsatz. Zwei Bewohner und drei Feuerwehrmitglieder wurden nach dem Brand durch den Rettungsdienst versorgt. Die beiden Bewohner waren bei ihren Löschversuchen dem giftigen Brandrauch ausgesetzt und wurden deshalb in ein Krankenhaus gebracht. Auch drei Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden sicherheitshalber untersucht, ohne dass ein stationärer Krankenhausaufenthalt erforderlich wurde. Zur Versorgung der fünf Personen war die Schnelleinsatzgruppe des DRK Kreisverbandes Melle mit drei Rettungswagen, einem Krankentransportwagen und einem Einsatzleitwagen im Einsatz. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf das gesamte Gebäude verhindert werden. Laut Schätzung der Polizei entstand dennoch ein Sachschaden in Höhe von rund 200.000 Euro; das Haus war zunächst nicht mehr bewohnbar. Die Freiwillige Feuerwehr Melle war mit den Ortsfeuerwehren Neuenkirchen und Sankt Annen sowie der Drehleitereinheit aus Melle-Mitte und insgesamt etwa 60 Einsatzkräften vor Ort. Einsatzleiter war der Neuenkirchener Ortsbrandmeister Dieter Bekkötter.

6. Dezember 2015: Gebäudebrand

Gerdener Straße, Neuenkirchen / Ostenfelde

Am Sonntagabend des 6. Dezember 2015 stand im Neuenkirchener Ortsteil Ostenfelde an der Gerdener Straße eine Lagerhalle für Stroh und Heu auf einem Reiterhof in Flammen. Mehrere Ortsfeuerwehren konnten verhindern, dass sich das Feuer auf ein weiteres Strohlager ausbreitete. Menschen oder Tiere kamen nicht zu Schaden. Der Einsatz dauerte bis zum Montagnachmittag an. Die Regionalleitstelle Osnabrück alarmierte um 18:53 Uhr zunächst die Alarmeinheit bestehend aus der zuständigen Ortsfeuerwehr Neuenkirchen und der Ortsfeuerwehr Sankt Annen per Sirenenalarm sowie die Drehleitereinheit der Ortsfeuerwehr Melle-Mitte. Auch die Schnelleinsatzgruppe des DRK Kreisverbandes Melle wurde zur Einsatzstelle beordert. Bereits auf der Anfahrt konnte von den ersten Kräften ein Vollbrand der etwa 30 x 15 Meter großen Lagerhalle bestätigt werden. Daraufhin wurden die Ortsfeuerwehr Riemsloh sowie die Tanklöschfahrzeuge der Ortsfeuerwehren Altenmelle und Bruchmühlen nachalarmiert. Die erste Lageerkundung vor Ort ergab, dass die vom Brand betroffene Lagerhalle nicht mehr zu halten war – die Flammen hatten sich bereits vollständig in der Stahlkonstruktion und dem darin gelagerten Stroh und Heu ausgebreitet. Es bestand jedoch eine Ausbreitungsgefahr auf ein weiteres Strohlager im Freien. Die nahegelegenen Stallgebäude und die darin untergebrachten Pferde waren aufgrund der Distanz zum Brandobjekt und der Windrichtung weder vom Feuer noch vom Brandrauch gefährdet. Aufgrund der ländlichen Lage war es erforderlich, die Wasserversorgung neben der Nutzung zweier Löschwasserzisternen in der ersten Einsatzphase auch durch Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr herzustellen. Als Wasserentnahmestelle diente hierfür ein Unterflurhydrant an der Gerdener Straße, die am Sonntagabend für längere Zeit gesperrt werden musste. Anschließend wurde die Wasserversorgung über eine B-Leitung von einem etwa 1000 Meter entfernten Löschwasserteich sichergestellt. Zur Brandbekämpfung und Kühlung des im Außenbereich angerenzenden Strohlagers wurden vier C-Rohre und anschließend auch ein Wasserwerfer eingesetzt. Mehrere Trupps rüsteten sich dabei mit umluftunabhängigen Atemschutzgeräten und Atemschutzfiltern aus. Gegen 23:00 Uhr konnte mit einem Bagger und einem Radlader damit begonnen werden, die bereits teilweise eingestürzte Lagerhalle abzureißen, um das darin befindliche Stroh und Heu ablöschen zu können. Bis Mitternacht konnte ein Großteil der vor Ort eingesetzten Kräfte die Einsatzstelle verlassen. Das Ablöschen der Glutnester im freigelegten Stroh und Heu wurde von den Einsatzkräften der Ortsfeuerwehren Neuenkirchen und Sankt Annen durchgeführt. Die Löscharbeiten und die anschließenden Aufräumarbeiten zogen sich noch bis in den Montagnachmittag. Gegen 16:00 Uhr am Montag konnten die verbliebenen Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen und die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt werden. Am Dienstag war eine Tanklöschfahrzeugbesatzung der Ortsfeuerwehr Neuenkirchen zur Mittagszeit und am Nachmittag erneut vor Ort, um wieder aufgeflammte Glutnester im Stroh und Heu abzulöschen. Die Freiwillige Feuerwehr Melle war insgesamt mit sechs Ortsfeuerwehren und etwa 80 ehrenamtlichen Einsatzkräften unter der Leitung des stellvertretenden Neuenkirchener Ortsbrandmeisters Uwe Sell im Einsatz.

24. Juli 2015: Verkehrsunfall, eingeklemmte Person

Haller Straße, Neuenkirchen / Holterdorf

Am Freitagmittag des 24. Juli 2015 ereignete sich gegen 12:40 Uhr im Kreuzungsbereich der Haller Straße und der Holterdorfer Straße ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen. Nach einer Kollision überschlug sich ein Pkw und kam daraufhin auf dem Dach liegend im Graben zum Stehen. Da nach dem Notruf von einer eingeklemmten Person ausgegangen werden musste, alarmierte die Regionalleitstelle Osnabrück die zuständige Ortsfeuerwehr Neuenkirchen und die Rüstwageneinheit der Ortsfeuerwehr Melle-Mitte sowie einen Notarzt und eine Rettungswagenbesatzung von der DRK Rettungswache Melle mit dem Stichwort „Verkehrsunfall, eingeklemmte Person“. Die mit dem Tanklöschfahrzeug der Ortsfeuerwehr Neuenkirchen zuerst eintreffenden Einsatzkräfte konnten jedoch Entwarnung geben: Der Fahrer des Pkw war nicht eingeklemmt und hatte sich bereits selbst aus seinem Fahrzeug befreit. Nach der Versorgung durch den Notarzt wurde er mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert. Die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Neuenkirchen sperrten die Haller Straße während der Einsatz- und Bergungsmaßnahmen nach Absprache mit den eingesetzten Polizeibeamten ab. Außerdem unterstützten sie bei den Aufräumarbeiten im Bereich der Unfallstelle. Gegen 14:00 Uhr konnte die Einsatzstelle verlassen und die Haller Straße im Anschluss wieder freigegeben werden.

25. April 2014: Verkehrsunfall, eingeklemmte Person

Bielefelder Straße, Neuenkirchen / Suttorf

Am Freitagvormittag des 25. April 2014 kam es im Grenzbereich zwischen Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen im Übergangbereich der Düttingdorfer Straße (L859) zur Bielefelder Straße (L701) zu einem schweren Verkehrsunfall. Der Fahrer eines Tiertransporters wurde dabei im Führerhaus seines Lkw eingeklemmt. Da in dem abgesetzten Notruf die Bielefelder Straße als Unfallort angegeben wurde, alarmierte die Regionalleitstelle Osnabrück um 9:30 Uhr die Ortsfeuerwehren Neuenkirchen und Sankt Annen sowie die Rüstwageneinheit der Ortsfeuerwehr Melle-Mitte. Zudem wurde ein Rettungswagen und eine Notärztin der DRK Rettungswache Melle zum Unfallort alarmiert. Die mit dem Tanklöschfahrzeug der Ortsfeuerwehr Neuenkirchen ersteintreffenden Einsatzkräfte ließen umgehend die Feuerwehr Spenge nachalarmieren, da sich die Einsatzstelle kurz hinter der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen befand. Parallel hierzu leiteten sie die Befreiung des eingeklemmten Fahrers ein. „Da der Patient ansprechbar und nur im Fußbereich eingeklemmt war, konnte die Befreiung des Fahrers nach der Rücksprache mit der Notärztin patientenschonend durchgeführt werden“, sagte der stellvertretende Ortsbrandmeister und Einsatzleiter Uwe Sell. Unter Einsatz von hydraulischem Rettungsgerät und mithilfe eines Seilzuges entfernten die Feuerwehreinsatzkräfte die A-Säule des deformierten Lkw und konnten den eingeklemmten Fahrer mit einem Spineboard aus dem Führerhaus befreien. Nach der Versorgung durch die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes wurde der Patient mit dem Rettungshubschrauber Christoph 13 in ein Krankenhaus transportiert. Nach Abschluss der Patientenrettung übergaben die Einsatzkräfte der Meller Ortsfeuerwehren die Einsatzstelle an die eingetroffenen Kräfte der Feuerwehr und Polizei aus Spenge, unter deren Leitung im weiteren Verlauf die rund 20 Schweine in ein Ersatzfahrzeug umgeladen, ausgetretene Betriebsstoffe aufgenommen und der verunfallte Lkw geborgen wurden. Die Arbeiten an der Unfallstelle zogen sich noch bis in die Nachmittagsstunden hin.

15. Februar 2013: Gebäudebrand

Niermannsweg, Neuenkirchen / Schiplage

Am Freitagnachmittag des 15. Februar 2013 alarmierte die Leitstelle Osnabrück die Ortsfeuerwehren Sankt Annen und Neuenkirchen als Alarmeinheit sowie die Drehleitereinheit der Ortsfeuerwehr Melle-Mitte zu einem Brand eines landwirtschaftlichen Gebäudes am Niermannsweg in Schiplage. Die Einsatzkräfte fanden bei ihrem Eintreffen an der Einsatzstelle folgende Lage vor: Ein vor einem Stallgebäude abgestellter Traktor stand im Vollbrand und die Flammen waren bereits auf naheliegendes Stroh und die Holzverkleidung des Stalls übergeschlagen. Die Feuerwehreinsatzkräfte setzten zwei C-Rohre und ein Mittelschaumrohr sowie zwei Trupps unter umluftunabhängigen Atemschutzgeräten ein. Ein Trupp ging zur Brandbekämpfung am Traktor vor und der andere kühlte die direkt angrenzenden Bereiche des Stallgebäudes und verhinderte so erfolgreich eine weitere Brandausbreitung. Die Wasserversorgung konnte in der ersten Einsatzphase durch die beiden wasserführenden Fahrzeuge der Ortsfeuerwehren Sankt Annen und Neuenkirchen sichergestellt werden. Im weiteren Verlauf wurden zwei B-Leitungen zu einem auf dem Hofgelände befindlichen Unterflurhydranten aufgebaut. Um eine Brandausbreitung am Gebäude vollständig ausschließen zu können, wurden die vom Brand betroffenen Bereiche mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Der Traktor brannte vollständig aus. Der zur Absicherung der Feuerwehreinsatzkräfte alarmierte Rettungswagen der DRK-Rettungswache Melle konnte die Einsatzstelle bereits nach kurzer Zeit wieder verlassen. Ebenfalls vor Ort waren der Bereitschaftsdienst des Energieversorgers sowie die Polizei Melle.

6. Juli 2012: Verkehrsunfall, eingeklemmte Person

Rahdenstraße, Neuenkirchen / Ostenfelde

Zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Schulbus auf der Rahdenstraße alarmierte die Leitstelle Osnabrück am Freitagmorgen des 6. Juli 2012 die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Neuenkirchen und Melle-Mitte, mehrere Einheiten des Rettungsdienstes aus dem Landkreis Osnabrück, einen Rettungshubschrauber aus Bielefeld sowie den Einsatzleitwagen (ELW 2) der Kreisfeuerwehr des Landkreises Osnabrück. Auf Grund der gemeldeten Schadenslage löste die Leitstelle Osnabrück hierbei das Einsatzstichwort „Massenanfall von Verletzten Stufe 1“ (MANV 1) aus. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte im Rahmen der Lageerkundung fest, dass ein PKW mit der Beifahrerseite gegen einen Schulbus geprallt war. Der Fahrer des PKW zog sich durch den Unfall tödliche Verletzungen zu. Er war jedoch nicht in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Die Feuerwehreinsatzkräfte sicherten die Einsatzstelle ab und kümmerten sich insbesondere in der ersten Phase des Einsatzes um die rund 40 Schulkinder aus dem verunfallten Bus. Dieser befand sich zum Unfallzeitpunkt der auf dem Weg zu einer Grund- und Realschule in Melle-Neuenkirchen. Im weiteren Einsatzverlauf übernahm der Organisatorische Leiter Rettungsdienst des Landkreises Osnabrück die Koordination der Rettungsdienstkräfte und dabei insbesondere die Erfassung und Betreuung der am Unfall beteiligten Personen. Auch drei Notfallseelsorger kümmerten sich vor Ort und in den Schulen um die am Unfall Beteiligten. Die Rahdenstraße musste über mehrere Stunden für die Einsatzmaßnahmen der Feuerwehr und des Rettungsdienstes sowie für die Unfallaufnahme der Polizei gesperrt werden.

13. Mai 2012: Fahrzeugbrand

Haller Straße, Neuenkirchen / Holterdorf

Am Sonntagmorgen des 13. Mai 2012 wurden die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Neuenkirchen mit der Meldung „Brennt PKW“ per Funkmeldeempfänger zur Haller Straße alarmiert. Die mit dem Tanklöschfahrzeug zuerst ausrückenden Einsatzkräfte konnten bereits auf der Anfahrt eine dunkle Rauchsäule über der Einsatzstelle erkennen. Beim Eintreffen stand der PKW bereits im Vollbrand. Mit einem Schaumrohr und dem Schnellangriff vom Tanklöschfahrzeug konnten die Flammen rasch gelöscht werden. Die Haller Straße musste zeitweise im Bereich der Einsatzstelle gesperrt werden, bis der ausgebrannte PKW abtransportiert und die Fahrbahn gereinigt worden war. Da sich die Einsatzstelle nah an der Landesgrenze zu NRW befand, wurde neben der Ortsfeuerwehr Neuenkirchen auch der Löschzug Stadt der Feuerwehr Borgholzhausen alarmiert. Die anrückenden Einsatzkräfte brauchten allerdings keine feuerwehrtechnischen Maßnahmen ergreifen.

20. Januar 2012: Gebäudebrand

Gerdener Straße, Neuenkirchen / Insingdorf

Mit dem Stichwort „Gebäudebrand“ alarmierte die Leitstelle Osnabrück am Freitagabend des 20. Januar 2012 die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Neuenkirchen und Sankt Annen als Alarmeinheit sowie die Drehleitereinheit der Ortsfeuerwehr Melle-Mitte. In einer Wohnung im ersten Obergeschoss eines Wohn- und Geschäftshauses an der Gerdener Straße im Neuenkirchener Ortsteil Insingdorf brannte es in einem Zimmer. Die Einsatzkräfte gingen unter Pressluftatmern zur Brandbekämpfung mit einem Hohlstrahlrohr vor. Der Brand konnte rasch gelöscht werden. Die Räume im ersten Obergeschoss wurden durch den Brandrauch beschädigt. In dem Brandraum selbst entstanden erhebliche Schäden durch die Brandhitze und den Brandrauch. Mit Hilfe von Hochleistungslüftern entfernten die Feuerwehreinsatzkräfte den Rauch aus den Wohnungen.

12. November 2011: Zimmerbrand

An der Kirche, Neuenkirchen

Mit dem Stichwort „Zimmerbrand“ alarmierte die Rettungsleitstelle Osnabrück die Feuerwehreinsatzkräfte der Alarmeinheit Neuenkirchen und Sankt Annen am 12. November 2011 zur Straße „An der Kirche“. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte stellten fest, dass in der Küchenzeile einer Wohnung im ersten Obergeschoss der Mülleimer in Brand geraten war. Ein Anwohner konnte noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr durch Löschversuche eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindern. Von den Neuenkirchener Einsatzkräften wurde zur Sicherheit eine Wasserversorgung vom nahegelegenen Hydranten aufgebaut, während mit einer Kübelspritze die letzten Brandnester abgelöscht wurden. Die alarmierten Kräfte der Ortsfeuerwehr Sankt Annen brauchten keine Einsatzmaßnahmen ergreifen und das nachalarmierte Tanklöschfahrzeug der Ortsfeuerwehr Altenmelle konnte seine Einsatzfahrt abbrechen. Nachdem durch den Einsatz der Wärmebildkamera ausgeschlossen werden konnte, dass noch eine Gefährdung durch unentdeckte Glutnester besteht, wurde das Haus mit einem Hochleistungslüfter vom Brandrauch befreit.

9. Februar 2011: Fahrzeugbrand

Borgholzhausener Straße, Neuenkirchen / Küingdorf

Zu einem PKW-Brand alarmierte die Rettungsleitstelle Osnabrück die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Neuenkirchen am 9. Februar 2011. Vor Ort fanden die zuerst mit dem Tanklöschfahrzeug an der Einsatzstelle eintreffenden Einsatzkräfte einen in voller Ausdehnung brennenden PKW vor. Ein Trupp, ausgerüstet mit Pressluftatmern, löschte den Brand mit Wasser aus dem Tanklöschfahrzeug unter Einsatz eines C-Rohres mit einer Schaumpistole. An dem Fahrzeug entstand Totalschaden.

26. August 2010: Technische Hilfeleistung

Bruchmühlen

Am Donnerstagabend des 26. August 2010 wurden die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Neuenkirchen aufgrund der Schäden, die das Unwettertief „Cathleen“ verursacht hatte, alarmiert. Unzählige Keller standen unter Wasser, Straßen waren durch die Wassermassen unpassierbar und Industrieanlagen waren von Überschwemmungen betroffen. In der Stadt Melle waren ab Donnerstagmittag bereits vereinzelte, jedoch ab der Nacht von Donnerstag auf Freitag alle 16 Orts- und 2 Werkfeuerwehren an verschiedenen Einsatzstellen im Unwettereinsatz. Unterstützt wurden sie dabei durch die Kräfte des THW sowie des DRK. Auch im Verlauf der Nacht zum Freitag entspannte sich die Lage im Gebiet der Stadt Melle nicht. Die Feuerwehren aus ganz Melle waren weiter im Dauereinsatz. Die Einsatzleitung der Freiwilligen Feuerwehr Melle entschloss sich daher, in Abstimmung mit der Kreisfeuerwehr das Meller Stadtgebiet eigenständig zu führen. Hierfür wurde am Feuerwehrhaus Altenmelle ein separater Sprechfunkkanal für alle Meller Einsatzkräfte geschaltet und die zentrale Koordination erfolgte aus der zentralen Einsatzleitung heraus, welche Räumlichkeiten im Feuerwehrhaus Melle-Mitte bezog. Ebenfalls wurden die Feuerwehrhäuser aller Ortsfeuerwehren besetzt. Von Donnerstagabend bis Freitagmorgen waren die Neuenkirchener Einsatzkräfte im eigenen Stadtteil gefordert. Da sich die Lage in Neuenkirchen aber als nicht so kritisch darstellte wie in anderen Teilen von Melle, wurden die Einsatzkräfte überörtlich aktiv: Die Schwerpunkte kristallisierten sich in Buer, Gesmold, Melle-Mitte, Westerhausen und in Bruchmühlen heraus, wo die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Neuenkirchen ab Freitagmorgen eingesetzt wurden. Im Verlauf des Freitags gingen viele weitere Hilfeersuche in der Rettungsleitstelle, bei der Meller Einsatzleitung sowie bei den Ortsfeuerwehren vor Ort ein, sodass die Einsatzkräfte, die teilweise bereits seit dem Vortag im Einsatz waren, an vielen Stellen weiter helfen mussten. Im Dauereinsatz von über 30 Stunden bewältigten die Einsatzkräfte aller Ortsfeuerwehren die Schäden, die das Unwetter nach sich zog. Am Samstagmorgen beendete die Feuerwehr Melle die zentrale Leitung der Einsatzbearbeitung und auch die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Neuenkirchen konnten ihren Einsatz beenden. Die Einsatzstatistik, welche in der Woche nach dem Unwettereinsatz zusammengestellt wurde, ist beeindruckend: Insgesamt wurden an diesem Augustwochenende etwa 320 Einsätze an rund 280 Einsatzstellen abgearbeitet. Hierfür kamen im Meller Stadtgebiet insgesamt rund 500 Helfer, davon 413 von der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Melle, zum Einsatz.

18. April 2010: Verdächtige Rauchentwicklung

Haller Straße, Neuenkirchen / Redecke

Mit der Meldung „Verdächtige Rauchentwicklung, es brennt vermutlich im Gebäude“ alarmierte die Rettungsleitstelle Osnabrück die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Neuenkirchen und Sankt Annen am 18. April 2010. Als die ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle an der Haller Straße im Neuenkirchener Ortsteil Redecke eintrafen, stand ein Brennholzlager sowie der Anbau eines als Garage und Scheune genutzten Gebäudes in Brand. Die Rettungsleitstelle alarmierte daraufhin die Drehleitereinheit der Ortsfeuerwehr Melle-Mitte nach. Unter Einsatz von zwei C-Rohren begannen die Einsatzkräfte die Brandbekämpfung mit Wasser aus dem Neuenkirchener Tanklöschfahrzeug. Hierzu gingen zwei Trupps unter Pressluftatmern vor. Zeitgleich bauten weitere Einsatzkräfte eine Schlauchleitung zu einem etwa 1000 Meter entfernt gelegenen Teich auf. Der Brand konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden. Deshalb reichte schlussendlich eine Versorgung der Einsatzstelle mit Löschwasser über die beiden an der Einsatzstelle befindlichen Tanklöschfahrzeuge der Ortsfeuerwehren Neuenkirchen und Melle-Mitte aus. An dem Gebäude entstand durch den Brand Sachschaden.

12. Mai 2009: Gebäudebrand

Suttorfer Straße, Neuenkirchen / Suttorf

Auf einem Gestüt im Neuenkirchener Ortsteil Suttorf geriet am 12. Mai 2009 eine etwa 25 x 40 Meter große Halle in Brand. In dem Gebäude waren mehrere Pferde in Boxen untergebracht. Des weiteren lagerten in dem Gebäude ungefähr 350 Quaderballen Stroh beziehungsweise Heu. Nachdem der Brand bemerkt worden war, schafften es die Mitarbeiter und Eigentümer des Gestüts, neun Pferde aus der brennenden Halle in Sicherheit zu bringen. Die umgehend alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten ein weiteres Pferd retteten. Drei Pferde verendeten in dem Feuer. Im Rahmen der Tierrettung zogen sich zwei Mitarbeiter eine Rauchgasvergiftung zu und mussten deshalb ärztlich behandelt werden. Zur Brandbekämpfung kamen die Ortsfeuerwehren Neuenkirchen und Sankt Annen, der Löschzug Langenheide sowie die Drehleitereinheit der Ortsfeuerwehr Melle-Mitte und die Tanklöschfahrzeuge der Ortsfeuerwehren Riemsloh, Wellingholzhausen und Altenmelle zum Einsatz. Mittels der Tanklöschfahrzeuge transportierten die Einsatzkräfte im Pendelverkehr das Löschwasser von einem Teich zur Einsatzstelle. Vor Ort gingen mehrere mit Atemschutzgeräten ausgerüstete Trupps vor, um das brennende Stroh abzulöschen. Hierzu fuhren die Einsatzkräfte das brennende Stroh mit Radladern aus dem Gebäude heraus. Dem Löschwasser wurde mit dem Tanklöschfahrzeug der Ortsfeuerwehr Melle-Mitte Schaummittel zugemischt, um die Wirksamkeit des Löschwassers zu erhöhen. An dem Gebäude entstand durch den Brand erheblicher Sachschaden.
 

1. Januar 2009: Verkehrsunfall, eingeklemmte Person

Werther Straße, Neuenkirchen / Suttorf

Mit der Meldung „PKW gegen Baum, zwei Personen eingeklemmt“ alarmierte die Rettungsleitstelle Osnabrück am Neujahrsmorgen 2009 die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Neuenkirchen und Melle-Mitte sowie den DRK-Rettungsdienst des Landkreises Osnabrück. Ein PKW war auf der Werther Straße von der Fahrbahn abgekommen und frontal gegen einen Baum geprallt. Dabei wurden die beiden Insassen in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Der schwer verletzte Beifahrer konnte durch die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und der Feuerwehr rasch aus dem Fahrzeug befreit werden. Umgehend versorgten der Notarzt und die Rettungsassistenten den Patienten im Rettungswagen an der Einsatzstelle. Anschließend flogen sie ihn mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus. Der Fahrer des PKW erlitt durch den Unfall tödliche Verletzungen. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr befreiten den Fahrer unter Einsatz von hydraulischem Rettungsgerät sowie der hydraulischen Seilwinde des Rüstwagens. Die Werther Straße musste während der Rettungsarbeiten im Bereich der Einsatzstelle vollständig gesperrt werden.
 

24. Dezember 2008: Verkehrsunfall, eingeklemmte Person

Herbkestraße, Neuenkirchen

Am 24. Dezember 2008, gegen 2:20 Uhr, war es zunächst an der Borgholzhausener Straße, Einmündungsbereich Redecker Straße in Melle-Sondermühlen zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein auf der Borholzhausener Straße aus Richtung Melle kommender PKW war im Einmündungsbereich der Straße gegen eine Hauswand geprallt. Der Fahrzeugführer setzte seine Fahrt über die Redecker Straße in Richtung Neuenkirchen fort, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern. Die Beleuchtung am Fahrzeug war ausgeschaltet. Durch die am Unfallort eingesetzte Funkstreifenbesatzung des Polizeikommissariats Melle wurde unter anderem noch ein Kennzeichen des Fluchtfahrzeuges aufgefunden. Im Rahmen der umgehend eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen wurde in Melle-Neuenkirchen, am Kreisel Gerdener Straße / Redecker Straße / Herbkestraße, der zuvor flüchtige PKW verunfallt aufgefunden. Anhand der Unfallspuren vor Ort hat sich dieser Unfall vermutlich wie folgt ereignet: Der PKW war, auf der Redecker Straße aus Richtung Sondermühlen kommend, mit weit überhöhter Geschwindigkeit in den Kreisverkehr eingefahren. Nachdem er eine dem Kreisel vorgelagerte Verkehrsinsel überfahren hatte, durchfuhr er den Kreisel geradeaus und durchbrach in der Ausfahrt zur Herbkestraße die Schutzplanke. Der PKW wurde durch den Aufprall in die Luft geschleudert und knickte in einer Höhe von ungefähr fünf Metern mehrere Bäume ab. Etwa 15 Meter hinter der Schutzplanke prallte das Fahrzeug auf den etwa vier Meter tiefer liegenden Waldboden und blieb dort auf dem Dach liegen. Der Fahrer wurde in dem Fahrzeugwrack eingeklemmt. Die sofort eintreffenden Rettungskräfte des DRK-Rettungsdienstes sowie der Ortsfeuerwehren Neuenkirchen, Melle-Mitte (Rüstwageneinheit) und Oldendorf (Wärmebildkamera), konnten dem aus Melle stammenden Fahrer nicht mehr helfen. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Um ausschließen zu können, dass eventuell im Fahrzeug befindliche Mitfahrer herausgeschleudert worden waren, wurde eine Wärmebildkamera der Feuerwehr Oldendorf eingesetzt und das umliegende Gelände abgesucht. Die Befürchtungen bestätigten sich jedoch nicht.

7. Dezember 2008: Bombenentschärfung

Hasbergen

Bei der am 7. Dezember 2008 in Hasbergen stattfindenden Bombenentschärfung und -bergung waren auch Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Neuenkirchen, die im Fachzug 5 Brandschutz / Wassertransport der Feuerwehrbereitschaft Süd mitwirken, im Einsatz. Sie unterstützten zusammen mit weiteren Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei und DRK die Feuerwehr Hasbergen bei der Evakuierung. Unter anderem mussten dabei Straßen abgesichert und Häuser kontrolliert werden.

31. Oktober 2008: Verkehrsunfall, eingeklemmte Person

Borgholzhausener Straße, Neuenkirchen / Küingdorf

Am Freitagnachmittag des 31. Oktober 2008 kam es zu einem schweren Verkehrsunfall an der Borgholzhausener Straße im Neuenkirchener Ortsteil Küingdorf. Auf Grund der Meldung, dass eine Person unter einem PKW eingeklemmt sei, wurde Funkmeldeempfängeralarm für die Ortsfeuerwehr Neuenkirchen sowie für die Rüstwageneinheit der Ortsfeuerwehr Melle-Mitte ausgelöst. Vor Ort stellte sich heraus, dass die eingeklemmte Person bereits von den Einsatzkräften des DRK-Rettungsdienstes und Ersthelfern befreit worden war. Daher konnten die Einsatzkräfte aus Melle-Mitte ihre Alarmfahrt abbrechen. Die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Neuenkirchen unterstützen an der Einsatzstelle die Kräfte des Rettungsdienstes und der Polizei und sicherten die Einsatzstelle ab.

24. Oktober 2008: Gebäudebrand

Haller Straße, Neuenkirchen / Holterdorf

Ein Wohnhaus an der Haller Straße im Neuenkirchener Ortsteil Holterdorf brannte in der Nacht des 24. Oktober 2008. In einem Raum im Dachgeschoss des Gebäudes war ein Feuer ausgebrochen, das sich in kurzer Zeit über das gesamte Dach ausbreitete. Die Bewohner, die sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs in dem Gebäude aufhielten, konnten sich noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbst in Sicherheit bringen. Zwei Frauen und ein Mann wurden mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung von einem Rettungswagen aus Spenge und von einem Rettungswagen der Schnelleinsatzgruppe 5 des DRK Melle in das Christliche Klinikum Melle transportiert. Die vor Ort eingesetzten Einsatzkräfte führten eine umfassende Brandbekämpfung durch. Dabei wurden zeitweise fünf C-Rohre und ein Rohr aus dem Korb einer Drehleiter eingesetzt. Die Wasserversorgung gestaltete sich schwierig. Zu Beginn der Brandbekämpfung musste deshalb das Löschwasser über Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr zur Einsatzstelle transportiert werden. Hierfür richteten die Einsatzkräfte im Bereich des Neuenkirchener Feuerwehrhauses eine Wasserentnahmestelle an einem Hydranten ein. Parallel dazu bauten weitere Kräfte eine Wasserförderleitung von einem etwa 800 Meter entfernt gelegenen Teich zur Einsatzstelle auf. Die Brandbekämpfung sowie die anschließenden Nachlöscharbeiten zogen sich noch über die ganze Nacht hin.

17. Mai 2008: Gebäudebrand

Höltingstraße, Neuenkirchen / Redecke

Zum Brand eines Bauernhofs an der Höltingstraße im Neuenkirchener Ortsteil Redecke alarmierte die Rettungsleitstelle Osnabrück am 17. Mai 2008 die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Neuenkirchen sowie weiterer Ortsfeuerwehren der Stadt Melle. Der leerstehende Wohnteil sowie der Wirtschaftsteil des Bauernhofs wurden durch den Brand vollständig zerstört. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr konzentrierten sich bei ihren Löscharbeiten erfolgreich darauf, eine Ausbreitung des Brandes auf das benachbarte Stallgebäude zu verhindern. Um ausreichend Löschwasser zur Einsatzstelle fördern zu können, wurden zwei B-Leitungen verlegt und in der „heißen Phase“ des Einsatzes Wasser im Pendelverkehr mit mehreren Tanklöschfahrzeugen zur Einsatzstelle transportiert.

21. November 2007: Verkehrsunfall, eingeklemmte Person

Redecker Straße, Neuenkirchen

Zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person alarmierte die Rettungsleitstelle Osnabrück am 21. November 2007 die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Neuenkirchen und Melle-Mitte sowie den DRK Rettungsdienst der Rettungswache Melle. Durch den Zusammenstoß zweier Fahrzeuge war der Fahrzeugführer in einem der beiden PKW eingeklemmt worden. Unter Einsatz von hydraulischem Rettungsgerät befreiten die Feuerwehreinsatzkräfte den Fahrer aus seinem Fahrzeug. Hierzu musste die Fahrertür entfernt werden.

25. April 2007: Gebäudebrand

Suttorfer Straße, Neuenkirchen / Suttorf

Zu einer brennenden Scheune auf einem landwirtschaftlichen Anwesen im Neuenkirchener Ortsteil Suttorf wurden am 25. April 2007 Feuerwehreinsatzkräfte von vier Meller Ortsfeuerwehren und einem Löschzug aus dem westfälischen Werther alarmiert. Das als Scheune genutzte alte Fachwerkgebäude brannte zum Zeitpunkt des Eintreffens der Feuerwehr bereits in voller Ausdehnung. Als erster Einsatzschwerpunkt ergab sich dabei aus der Lageerkundung der zuerst mit dem Tanklöschfahrzeug der Ortsfeuerwehr Neuenkirchen eintreffenden Einsatzkräfte, dass vor Ort die große Gefahr einer Brandausbreitung durch Funkenflug und Wärmestrahlung auf das unmittelbar angebaute Wohn- und Wirtschaftsgebäude auf der einen Seite und einer nahgelegenen Scheune auf der anderen Seite des Brandobjektes bestand. Hier bauten die Einsatzkräfte umgehend eine Riegelstellung auf. Im weiteren Einsatzverlauf erfolgte die Brandbekämpfung über insgesamt sieben C-Rohre. Es wurden dabei zehn Trupps unter Atemschutzgeräten eingesetzt. Als Wasserversorgung diente einerseits ein auf dem Grundstück vorhandener unterirdischer Wasserbehälter sowie andererseits ein Löschwasserteich in knapp 1000 Metern Entfernung. Zum Transport des Löschwassers vom Löschwasserteich zur Einsatzstelle wurden mehrere Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr eingesetzt. Durch den raschen, gezielten Feuerwehreinsatz konnte erfolgreich eine weitere Brandausbreitung auf die Nachbargebäude verhindert werden. Zur Eigensicherung der eingesetzten Feuerwehrkräfte standen vorsorglich Rettungsdienstkräfte des DRK Rettungsdienstes und später Kräfte der SEG 5 des DRK Melle vor Ort bereit.
 

7. Januar 2007: Technische Hilfeleistung

Niedermühlenstraße, Neuenkirchen

Bei einem Wohnhaus an der Niedermühlenstraße drückte am 7. Januar 2007 von einem auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindlichen Teich das Wasser unter der Straße hinweg in einen Keller. In dem Keller stand das Wasser einen halben Meter hoch und drohte, mehr und mehr Sachwerte zu zerstören. Der Keller wurde durch die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Neuenkirchen gelenzt. Im weiteren Verlauf kamen Elektropumpen zum Einsatz, um ein erneutes Volllaufen zu verhindern.

Archiv, Ludger Flohre, Nils Hoyermann

Archiv, Jürgen Krämer, Ludger Flohre, Martin Dove, Nils Hoyermann



LANDESVERBAND

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Der niedersächsiche Landesfeuerwehrverband  informiert auf seiner Homepage über die Strukturen der Feuerwehren in Niedersachsen.

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Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Melle sind im Feuerwehrverband Melle e. V. organisiert. Der Verband setzt sich für die Brandschutz in der Stadt Melle ein und ist das Sprachrohr der Einsatzkräfte. mehr

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Der mit über 2000 Quadratkilometern zweitgrößte Landkreis Niedersachsens hat eine leistungsstarke Kreisfeuerwehr aufgestellt. Mehr über die überörtlichen Feuerwehrbereitschaften:
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